Gewerbe und Handwerk Explodierende Preise: "Können das nicht 1:1 an Kunden weitergeben"

Nach dem Lockdown-Dämpfer Ende 2021 fürchten Österreichs Handwerksbetriebe jetzt die Preiskeule bei Material- und Energiekosten. Auch Personal wird gesucht.

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Der steirische Spartenobmann Hermann Talowski
Der steirische Spartenobmann Hermann Talowski © WK/Fischer
 

Hoffnungen auf Beruhigung an der Preisfront können Österreichs Handwerksbetriebe nicht nähren. In die Höhe geschossene Großhandelspreise etwa für Eisen und Stahl (plus 71 Prozent) oder Kupferrohre (plus 32 Prozent) und die extrem gestiegenen Energiekosten nehmen viele Betriebe in die Zange. Dazu „gesellt“ sich als voraussichtlicher Lohnkostentreiber der Fachkräftemangel. Erstmals seit 30 Jahren suchen Gewerbe- und Handwerksbetriebe aktuell nach Personal. Das ist untypisch, üblicherweise ist das erste Quartal, insbesondere der Jänner, die Zeit saisonalen Stellenabbaus. Entsprechend gemischt sind die Einschätzungen, mit denen die Wirtschaftskammersparte Gewerbe und Handwerk ins neue Jahr geht. „Die Verunsicherung ist extrem groß,“ sagt Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster.

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