Corona als StreitthemaStart beim Handels-KV: "Heuer wollen wir keinen Krisendeal"

Die GPA-Chefverhandlerin argumentiert: "Vom Klatschen wird man nicht satt und kann keine Rechnungen bezahlen". Handelsobmann Trefelik entgegnet: "Die Krise ist bei weitem noch nicht vorbei."

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START DER KV-VERHANDLUNGEN IM HANDEL: TREFELIK / PALKOVICH
WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik und Arbeitnehmer-Verhandlerin Anita Palkovich am Donnerstag © APA/HANS PUNZ
 

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die 415.000 Angestellten und 15.000 Lehrlinge im Handel sind am Donnerstag Vormittag gestartet. Die Gewerkschaft fordert angesichts der hohen Teuerung einen kräftigen Gehaltsabschluss. "Vom Klatschen wird man nicht satt und kann keine Rechnungen bezahlen", sagt die gewerkschaftliche Chefverhandlerin Anita Palkovich von der GPA vor Verhandlungsbeginn. WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik verwies auf die coronabedingt schwierige Lage für viele Handelsbetriebe.

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UHBP
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Es wäre so einfach!

Die Gehalterhöhungen einfach an jene der Vorstände/Chefetage angleichen.
PS: Ich weiß schon, dass das die Arbeitgebervertreter nicht gerne sehen, denn dann würden die Gehälter der Arbeitnehmer wohl mindestesn doppelt so schnell steigen.
Man muss vielen wenig geben, damit wenige viel bekommen können! ;-)

Luxi100761
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Lohn

Die Inflation beträgt 3.3 - 3.4%. Also ihr gierigen Unternehmer.. Denkt an eure Mitarbeiter. Ohne sie seid ihr alle eine NULL.

ck66
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Wirtschaft vs Arbeiter/Angestellte

Wirtschaft = möglichst viel Gewinn und Förderungen
ArbeiterIn/Angestellte = egal

Lucifer rs
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Lohnverhandlung👣🎪

Dann hätten die Herrn nichts zu tun, das ist ihre Hauptaufgabe, einmal im Jahr in der Öffentlichkeit zu stehen und sich wichtig machen🤫
Wäre alles gerecht könnte jeder Mitarbeiter seinen ihm Zustehenden Lohn mit der Geschäftsführung selber aushandeln, das ist es aber nicht die einen wollen nicht auf ihren Riesenanteil verzichten weil sie glauben sie sind übermenschlich und ihnen steht das zu.🤭
Und der arbeitet ist halt da weil er da ist aber geschätzt wird er in Österreich nicht da kann er auch noch soviel Beitragen der Unternehmer wird reich und der andere bleibt gleich unterbezahlt 😉

umo10
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Wozu immer das gleiche Spiel?

Bürgermeister 22%, Metaller 4,5%, Elektronik 1,5%… warum führt man politisch nicht ein gerechtes System ein, das sich alljährlich zum Stichtag entsprechend der Inflationsrate für alle mit gleichem Prozentsatz ändert? Dasselbe gilt auch für die Lohnsteuer. Weg mit den Steuerstufen! Hin zu einem mathematisch errechneten dynamischen Wert.

smotron1
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.

Selbst wenn die Erhöhung der Inflation entspricht wärs ein Reallohnverlust.

Zum Einen ist die Lohnerhöhung nur brutto, während sich die Preise durch die Inflation netto erhöhen. Zum Anderen ist es eher fragwürdig wie die Inflation berechnet wird und hat mit der Realität die bei den Leuten ankommt wenig zu tun - die wird nach unten geschummelt wies nur geht...

Balrog206
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Auch

Mein Vorschlag wäre so ähnlich, nur das wollen sie Freunde des Ögb nicht hören! Warum wird so ein Unterschied bei den Erhöhungen zwischen den Berufsgruppen alljährlich gemacht und das unter Mitwirkung des Ögb u Wko ! Inflation plus % Betrag X jedes Jahr für jede Berufsgruppe gleich ! Das jährliche aufspielen der Buffett Tiger wäre halt damit so gut wie hinfällig !

stress
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andaman

balrog wie immer die böse gewerkschaft,weil die gewerkschaft zahlt ja die Löhne.

Balrog206
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Stress

Vielleicht schreibst was du anders siehst als ich und wo das Problem wäre Betrag X jedes Jahr automatisch für alle Berufe zu erhöhen !

khst
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der ÖGB -

wie immer maßlos und ohne Verhandlungswillen

Stratusin
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Wie meinen?

Der maßlose Arbeiter bereichert sich an den armen Industriellen?
Die Unternehmen mussten vergangenes Jahr auf wenig verzichten ( siehe Insolvenzahlen) und die Gewerkschaft hat allem zugestimmt. Heuer geht es der Industrie besser als alle Erwartungen und auch das will man nicht weitergeben. In Zukunft wird es dann noch weniger Arbeiter geben, und die Wenigen werden dann richtig teuer. Da wird man im Nachhinein über die paar % nur noch lachen.

glashaus
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was ist

daran maßlos? Wie war das noch bei der Kurzarbeit? Viele Unternehmer haben diese genutzt obwohl gar nicht notwendig gewesen wäre. Aber hier geht es ja nur um den "Arbeiter"

Balrog206
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Glas

Bzgl Kua ! Welcher Unternehmer hat dem im ersten lockdown überhaupt gewusst was jetzt passiert und wie es weiter geht !
Am Anfang hast du auch nur % X Kua für den gesamten Betrieb ansuchen können ! Auch wir haben vor dem auslaufen der ersten Kua schon mehr gearbeitet , und abgerechnet ist dann danach geworden geleistete std usw ! Die Lohnverrechnung v Steuerberater haben sich gefreut , diese Zusatzkosten waren auch nicht ohne !

glashaus
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Balrog

deine Rechtfertigungen klingen aus Unternehmersicht natürlich verständlich. Viele haben aber auch später noch KuA genutzt obwohl die Auftragsbücher voll waren. Ich rede hier aber nicht vom Gastrobereich. Aber dort gings ja um die Unternehmer und jetzt um die Arbeiter. Eben ein großer Unterschied und der ist den Wirtschaftstreibenden eben keine 4,2 % wert.