Corona3G am Arbeitsplatz gilt ab 1. November

Mit 1. November tritt die 3G-Regel am Arbeitsplatz in Kraft. Bis einschließlich 14. November läuft die Übergangsfrist. Wer noch keinen 3G-Nachweis hat, muss bis dahin durchgehend eine Maske tragen.

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Der Nachweis eines der 3G ist ab 1. November auch am Arbeitsplatz verpflichtend
Der Nachweis eines der 3G ist ab 1. November auch am Arbeitsplatz verpflichtend © APA/Helmut Fohringer
 

Ab 1. November tritt die 3G-Regel am Arbeitsplatz in Kraft. Das verkündete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Mittwoch nach dem Ministerrat. Kann am jeweiligen Arbeitsort ein physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden, dann braucht es künftig einen Impf-, Genesungs- oder Testnachweis. Bis einschließlich 14. November gilt eine Übergangsfrist: All jene ohne 3G-Nachweis müssen bis dahin durchgehend eine FFP2-Maske tragen.

Verpflichtend ist der 3G-Nachweis laut der (in den nächsten Tagen noch zu verordnenden) 3. Corona-Maßnahmenverordnung für all jene, die in ihrem Arbeitsalltag mit anderen Menschen in Kontakt kommen - etwa im Büro oder in der Kantine. Nicht betroffen sind beispielsweise Lkw-Fahrer, die alleine in ihrem Fahrzeug sitzen. Angepasst wird auch die Regelungen für Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich: Auch diese Arbeitsorte können nur betreten werden, wenn ein entsprechender 3G-Nachweis vorliegt. Für die Einhaltung der Maßnahme sind beide Seiten - sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer - verantwortlich.

Gesundheitsminister Mückstein sprach von einem weiteren "Schutznetz gegen das Corona-Virus". "Es kann nicht sein, dass man sich am Ort der Arbeit unter Umständen dem Risiko einer Corona-Infektion aussetzen muss", sagte er beim gemeinsam mit Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) bestrittenen Pressefoyer nach der Regierungssitzung. Kocher freute sich über eine "praxistaugliche Meldung", die sicherstellt, dass der "Schutz der Menschen" sichergestellt ist.

Mit 3G-Nachweis von Maskenpflicht entbunden

Hinsichtlich der bisher schon bestehenden allgemeinen Maskenpflicht gilt ab 1. November, dass Arbeitnehmer durch Erbringung eines 3G-Nachweises von der Maskenpflicht entbunden sind. Damit müssen beispielsweise Angestellte in Supermärkten mit 3G-Nachweis keine Maske mehr tragen. Für Kunden bleibt die FFP2-Maskenpflicht an Orten zur Deckung notwendiger Grundbedürfnisse (z.B. Supermärkte, Apotheken, öffentliche Verkehrsmittel) weiterhin aufrecht. In sonstigen Kundenbereichen (z.B. nichtlebensnotwendiger Handel, Reisebüros, Museen) muss entweder ein 3G-Nachweis erbracht oder eine FFP2-Maske getragen werden.

In Spitälern und Pflegeheimen FFP2-Masken weiter verpflichtend

Weiterhin verpflichtend ist die FFP2-Maske (zusätzlich zum 3G-Nachweis) für Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sowie in Spitälern. Gleiches gilt auch für Besucher in diesen Einrichtungen. Weiterhin keine Maskenpflicht gilt in sämtlichen schon bisher bekannten "3G-Settings" - etwa in der Gastronomie, in Beherbergungsbetrieben, Theatern oder bei Friseuren und Veranstaltungen.

Erlassen werden kann die Verordnung zu 3G am Arbeitsplatz voraussichtlich erst am Freitag oder Samstag - nach dem Beschluss im Bundesrat am Donnerstag und der Kundmachung der darauffolgenden Verordnung, hieß es im Gesundheitsministerium zur APA. Die SPÖ wollte dies zunächst verzögern, hat ihre Blockadedrohung aber zurückgezogen, weil ihr Wunsch erfüllt wurde, dass betriebliche Tests auch nach Ende Oktober gratis bleiben.

Ebenfalls fixiert werden mit der 3. Corona-Maßnahmenverordnung die Regeln für den Wintertourismus, die von der Regierung bereits am 20. September präsentiert wurden. Ab 15. November ist bei der Benutzung von Seilbahnbetrieben ein 3G-Nachweis zu erbringen, für Gäste von Après-Ski-Betrieben gelten Regeln analog zur Nachtgastronomie. Grundsätzlich orientieren sich die Corona-Schutzmaßnahmen für die kommende Wintersaison am gemeinsam mit den Ländern ausgearbeiteten Stufenplan und damit an der Auslastung der Intensivkapazitäten, hieß es seitens der Regierung.

Kommentare (35)
madermax
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@lexi

Regel #1 in der österreichischen Pandemiebekämpfung… Nicht die Regeln hinterfragen…

Wenn man Mückstein und Kocher bei der Pressekonferenz genau zugehört hat, wussten die oft selber nicht genau Bescheid über ihre Regeln und mussten sowieso alles Wort für Wort ablesen um ja keinen Fehler zu machen…

VH7F
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Welche Tests sind wie lange gültig?

Das wird noch interessant.

selbstdenker70
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..

Antigen 24, PCR 72 wobei du da bis zu 24 Stunden abziehen musst, je nachdem wie schnell sie mit der Auswertung sind. Kurzum, wenn man es täglich braucht führt kein Weg an der Impfung vorbei, und das wollen sie damit erreichen. In meinen Augen ist diese Verordnung die größte Frechheit überhaupt.

HansWurst
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Impfen gehen

- ganz einfach.

uomo23
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PCR Test

In der Steiermark 72 Std. Gurgel Test neu in der Steiermark 72Std.
Jetzt kommt es darauf an welchen Test die Regierung am Arbeitsplatz zulässt.

selbstdenker70
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..

Ich hab es gestern schon mal gesagt bzw gefragt, WO ist das Ablaufdatum dieser Verordnung verankert?

ego cogito ergo sum
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Rote Daumen

Bin gespannt, wieviele Rote Daumen sie erhalten! Ich habe mit derselben Frage bis jetzt immerhin schon auf 21 geschafft!
Ironie off

Pelikan22
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Das schau i ma an....!

In unserer Gemeinde is erst ana von de Gemeindebediensteten geimpft. Nachdem des 12 Personen san, müssen si 11e testen lassen. Natürlich während der Arbeitszeit! Wer zahlt dennn das?

Kit
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Tests müssen meiner Meinung nach

in der Freizeit gemacht werden. Die erwerbstätige Bevölkerung (Steuerzahler) zahlt die Tests. Unsere Volksvertreter wollen es so. Es braucht sich nur impfen lassen wer möchte. Laut SPÖ (Herr Leichtfried) müssen Tests gratis in den Firmen angeboten werden. Zu einer Teststrasse fahren ist für Menschen, die sich nicht impfen lassen möchten, nicht zumutbar.

frolic75
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Was geht sie

eigentlich der Impfstatus von Gemeindebediensteten an`?

Kommentare 26-35 von 35