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Plus 10,2 % zum Vorjahr Holz, Sprit, Kunststoff, Stahl als Treiber: Baukosten legen massiv zu

Statistik Austria: Anstieg von 10,2 Prozent gegenüber dem ersten Coronakrisen-Mai 2020 und Zuwachs von 3,3 Prozent gegenüber dem Vormonat April.

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© (c) Peter - stock.adobe.com
 

Die Baupreise haben heuer im Mai spürbar angezogen. Die Kosten im Wohnhaus- und Siedlungsbau haben sich gegenüber dem Mai des Vorjahres um 10,2 Prozent erhöht, wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria hervorgeht. Allein gegenüber dem Vormonat April gingen die Preise um 3,3 Prozent in die Höhe.

Die Kosten stiegen auch in sämtlichen Tiefbausparten. Der Straßenbau verteuerte sich im Jahresabstand um 8,4 Prozent (und um 2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat), der Brückenbau um 14,5 Prozent (bzw. 4,5 Prozent) und der Siedlungswasserbau um 7,7 Prozent (bzw. 2,3 Prozent).

Auf die Baukosten wirkten sich laut Statistik Austria in allen Bausparten auch die neuen Kollektivvertragsabschlüsse einiger baurelevanter Branchen wie etwa Bau-, Zimmermeister- und Malergewerbe aus, die mit 1. Mai in Kraft getreten sind. Die Lohnkosten für die Gesamtbaukosten kletterten den Angaben zufolge um 2,1 Prozent nach oben, Baumeisterarbeiten verteuerten sich um 2,3 Prozent.

Starke Preiszuwächse gegenüber dem Mai des Vorjahres zeigten vor allem die durch Stahlprodukte geprägten Warengruppen. Das wurde vor allem im Brückenbau spürbar. Erhebliche Kostensteigerungen gab es den Statistikern zufolge aber auch bei Kunststoffwaren. Ein beträchtlicher Kostentreiber im Wohnhaus- und Siedlungsbau war die Warengruppe Holz. Wesentlich teurer wurden zudem Diesel und Treibstoffe, was sich vor allem auf die Kosten in den Tiefbausparten auswirkte.

 

Kommentare (2)
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Erika007
1
3
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Klar

Die Löhne sind dran schuld, nicht die Milliarden an Investitionsprämien, die der Industrie usw. gegeben wurden. Wen wundert es jetzt bitte, dass Rohstoffe knapp sind? Viele haben jetzt Invests getätigt, die sonst in den nächsten 5j erst angestanden wären...

hausverstand58
5
7
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Wuchertätigkeiten....

Wenn man jetzt durchs Land fährt, sieht man, wie die Holzfirmen und Sägewerke ihr Holz horten. Niemals zuvor habe ich derart viele Holzstämme bei den Sägewerken gesehen. Wahrscheinlich verkaufen diese nicht einmal ihr Holz, welches Bauhäuser dringend brauchen würden, sondern blocken Verkäufe, damit der Preis steigt.