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Essay zum 1. MaiErnst Sittinger: "Der Reiz, der Ruf und das Joch der Arbeit bleiben uns erhalten"

Mehr Technik hat uns nicht mehr Freizeit gebracht, sondern mehr Hektik im Job. Doch viele gewohnte Strukturen brechen weg. Wenn wir auch künftig gut leben wollen, wartet viel Arbeit auf uns.

© Elmar Gubisch
 

Wie man sich täuschen kann: Im Jahr 1930 sagte der Ökonom John Maynard Keynes voraus, wir würden zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine derart produktive Wirtschaft haben, dass niemand länger als 15 Wochenstunden arbeiten werde. Das hat sich, wie wir wissen, bis jetzt nicht bewahrheitet.

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zweigerl
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Nullsummenspiel

Gut ausziselierter analytischer Kommentar zu der Tatsache, dass auch der technologische Fortschritt bloß ein Nullsummenspiel ist, mit hohen Verlusten für den Menschen, der seinerseits über alles Nichtmenschliche drüberfährt, nur um sich seinen Anteil an Arbeitsleistung zu holen.