Verhandlung beim ZivilgerichtFür den Stalker von Bürgermeister Hermann Hartleb wurde es teuer

Obersteirer verschickte über Jahre bösartige Briefe an Politiker und dessen Lebensgefährtin. Nun ist Verfahren sowohl straf- als auch zivilgerichtlich abgeschlossen.

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Bürgermeister und Ex-Landtagsabgeordneter Hermann Hartleb
Bürgermeister und Ex-Landtagsabgeordneter Hermann Hartleb © KK
 

Ein ungewöhnlicher Fall von Stalking ist nun auf allen juristischen Ebenen abgeschlossen. Wie berichtet, kam die Polizei Anfang September des Vorjahres einem alten Mann auf die Schliche, der früher hohe ehrenamtliche Funktionen bekleidet hatte. Er hatte es auf den Bürgermeister von St. Georgen ob Judenburg und ehemaligen Landtagsabgeordneten, Hermann Hartleb, abgesehen. Mehr als drei Jahre lang war Hartleb Empfänger von zahlreichen Briefen. "Sie waren voll mit bösartigen Bemerkungen und gingen nicht nur an mich, sondern an Gemeinden in der Region, Bürgermeister, andere Institutionen, den Landeshauptmann, die Landtagspräsidentin und so weiter“, fasste Hartleb zusammen, nachdem der Mann gefasst war. Auch die Lebensgefährtin des Politikers erhielt Briefe mit teils primitiven Inhalten sexueller Natur.

Kommentare (2)
KarlZoech
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Ich finde, solche Typen gehören zuerst einmal unter Sachwalterschaft gestellt.

Und dann, falls (noch) vorhanden der Führerscheinabgenommen.

FRED4712
2
87
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langsam bekomme ich

wirklich angst......es scheint wirklich so, dass 30% der mitbürger nicht gesund im kopf sind.......ein staat, der das relativ gut verkraftet, ist wirklich zu bewundern