Murtal-MurauTierschutzsombudsfrau Barbara Fiala-Köck: "Fleisch sollte kostbar sein"

Seit 2010 ist die gebürtige Fohnsdorferin Barbara Fiala-Köck Tierschutzsombudsfrau der Steiermark. Ein Gespräch über Tierschutz abseits der Landwirtschaft, Fleischkonsum und die traurigen Folgen der Krise für Haustiere.

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Barbara Fiala-Köck war lange Amtstierärztin, seit 2010 ist sie Tierschutzombudsfrau © Sarah Ruckhofer
 

Frau Fiala-Köck, wir treffen uns hier in einem Landgasthaus, Sie haben soeben eine vegetarische Hauptspeise bestellt. Sind Tierschutz und Fleischkonsum für Sie unvereinbar?
Barbara Fiala-Köck: Ich selbst lebe weitgehend vegetarisch, hin und wieder konsumiere ich Fleisch aus Bio-Haltung. Ich bin extrem anspruchsvoll, was die Herkunft und die Haltung betrifft. Wir essen daheim seit 40 Jahren biologisch. Es heißt immer, der Mensch ist, was er isst - es ist unsere Verantwortung, uns mit der Herkunft von Fleisch zu beschäftigen. Natürlich bedeutet nicht jede Haltung Tierleid. Die Herkunftskennzeichnung ist für mich das Gebot der Stunde.

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