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Prozess um Semmering-Basistunnel300.000 Liter Diesel abgezweigt: wie der Millionenbetrug ablief

Am Montag begann am Landesgericht Leoben der Prozess gegen sechs Angeklagte, die zusammen Baumaterial und Diesel um mindestens 1,8 Millionen Euro abgezweigt haben sollen. Die Urteile werden in etwa zwei Wochen erwartet.

© KLZ/Pototschnig
 

Es begann mit einem Anruf im Jahr 2019 auf dem Diensttelefon eines der Angeklagten. Weil dieser nicht da war, hob ein Kollege ab. Am anderen Ende der Leitung forderte ein Mann: „Ich brauche mehr Diesel!“ Der Kollege gab dies an seinen Vorgesetzten weiter, und damit begannen Ermittlungen, die anderthalb Jahre dauerten, der Fall findet jetzt am Landesgericht Leoben seinen Abschluss.

Kommentare (2)
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Toyota11000
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41
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und wo sind

die Bauern, die alle Diesel zu fadenscheinigen Preisen erhielten ? wann werden die angeklagt ?

ich.daheim
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3
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Was soll denen zu Last gelegt werden?

Zu niedrigen Preis akzeptiert?
Gier?

Das wird schwierig.

Wenn du an Hehlerei denkst muss man wohl erst das erste Verfahren abwarten, ob denn überhaupt eine Straftat vorliegt. Ohne Urteil wird das auch nichts.
Und selbst dann muss du den Vorsatz beweisen grobe Fahrlässigkeit der Bauern führt zum Freispruch.