Replik auf Manfred PrischingKPÖ oder Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Warum das Handeln der KPÖ natürlich politisch ist und die Wähler sich nicht geirrt haben: Ein Replik in zehn Punkten auf Manfred Prischings Text zur KPÖ.

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Elke Kahrs KPÖ - eine neue Zeitrechnung in der Stadtpolitik beginnt.
Elke Kahrs KPÖ - eine neue Zeitrechnung in der Stadtpolitik beginnt. © Karrikatur: Petar Pismestrovic
 

Manfred Prisching war spürbar in Form, als er in seinem Gastkommentar in der „Kleinen Zeitung“ der Grazer Wählerschaft, deren politisch-avantgardistische Rappelköpfigkeit notorisch ist, ausrichtete, eine politische Entscheidung auf einer nicht-politischen Basis getroffen zu haben: Sie habe nämlich Politik mit Sozialarbeit verwechselt.

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reschal
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Hr. Wassermann. Treffend analysiert. Dennoch meine ich, dass Prisching offenbar falsch verstanden wurde. Die Politik hat für die besten Rahmenbedingungen für gelingende Sozialarbeit zu sorgen und nicht diese selbst zu erledigen.

eston
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@reschal

Die Sozialarbeit kann Frau Kahr jetzt über die Stadtverwaltung besser abwickeln - für subsidiäre KPÖ-Sozialarbeit wird aber immer ein Raum bleiben

neuernickname
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Und eine 180 Grad Wende ist "Augenmaß"

Das muss mir mal wer erklären, warum man den Kommunisten - die eine Personaldecke haben, dass sie sogar eine Murgg dringend brauchen werden, solche Wunderdinge zutraut.

Das ist irgendwie lächerlich, die Frau Kahr wird alles verändern und die Grazer Planwirtschaft wird mit Augenmaß alles zum "Guten" wenden.

War die Herrschaft vom Nagl wirklich derart schrecklich, dass die armen Grazer geknechtet am Hungertuch genagt haben?
Ganz gscheit kommen mir diese "Hosianna Elke, die du da kommst um uns das rote Paradies zu bringen" - Lobpreisungen da jetzt echt net vor.

Bis jetzt ist jede kommunistische Kommune weltweit Pleite gegangen. Warum zum Henker, sollte das ausgerechnet in Graz anders sein?

ma12
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HaHa

Der Neid der Unterlegenen ist ja riesen groß. Was hat der ÖVP-Nagler geleistet? Er hat die Stadt an die Wand gefahren durch totale Überheblichkeit und Größenwahn. Die Türkisen glauben ja wirklich, sie haben jedes Recht und können absolut nicht verlieren. Die Grazer ÖVP kann sich auch bei der, ach so tollen, Bundesregierung bedanken. Die Wähler kommen doch anscheinend drauf, das die Regierung Kurz eine der schlechtesten, nach der Regierung Schüssel, ist.

rouge
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Vorverurteilung

Warum kann man Kahr nicht einmal arbeiten lassen, ohne gleich das Schreckensgespenst an die Wand zu malen?
@neuernickname: Deine Verteidigung von Nagls Beton- und PR-Politik, wird schön langsam peinlich.

SagServus
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Bis jetzt ist jede kommunistische Kommune weltweit Pleite gegangen. Warum zum Henker, sollte das ausgerechnet in Graz anders sein?

Als Nagl anno 2003 das erste mal zum Bürgermeiser gewählt wurde, hat er der Stadt einen massiven Sparkurs verordnen wollen auf Grund des Schuldenstandes von fast 700 Mio. €.

18 Jahre später steht die Stadt Graz bei 1,5 Mrd. € an Schulden. Also mehr als das doppelte als zu Nagls Antritt.

Wie oft willst denn uns das Märchen von den unfähig wirtschaftenden Kommunisten noch erzählen?

Oder ist das der typische Spin wenn jemand eine fast bankrotte Firma an einen neuen Inhaber übergibt, und die Firma dann tatsächlich pleite geht, dass der neue für die Pleite verantwortlich gemacht wird und nicht der, der die Schulden angehäuft hat?

SagServus
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ls Nagl anno 2003 das erste mal zum Bürgermeiser gewählt wurde, hat er der Stadt einen massiven Sparkurs verordnen wollen auf Grund des Schuldenstandes von fast 700 Mio. €.

Achja, es sollte natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass von 1998 - 2003 ein gewisser Hr. Nagl Finanzstadtrat in Graz war.

Falls irgendwer jetzt das Geschichterl erzählen will, dass Nagl die Schulden ja nur von seinem Vorgänge geerbt hat.

ma12
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HaHa

Nicht nur der Finanzchef in Graz war von der ÖVP, auch die Finanzminister der letzten 20 Jahre in der Bundesregierung waren von der ÖVP. Die sollen also die Klappe halten und eingestehen, das sie auch mit schuld sind.

ma12
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HaHa

Nicht nur der Finanzchef in Graz war von der ÖVP, auch die Finanzminister der letzten 20 Jahre in der Bundesregierung waren von der ÖVP. Die sollen also die Klappe halten und eingestehen, das sie auch mit schuld sind.