Für SpätentschlosseneWahlprogramm-Check: So wollen die Parteien Graz verändern

Die Antworten auf den Bauboom und auf den Klimawandel, die Lösungen für den Verkehr und vieles andere: Wir haben uns die Parteiprogramme der sechs arrivierten Parteien für die Gemeinderatswahl 2021 in Graz genauer angeschaut. Und: Wofür die "Kleinen" kämpfen.

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Die Ideen für die Konfliktzone öffentlicher Raum, die Vorschläge für sozialen Zusammenhalt, die Lösungen für den Klimaschutz - und nicht zuletzt die großen Themen Bauboom und Verkehr: Die Themen ähneln sich im Wahlkampf zur Grazer Gemeinderatswahl 2021 stark. Wir haben uns die Details angeschaut und listen sie übersichtlich nach Themen gegliedert auf:

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theresiast
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Leerstehende Wohnungen kaufen

wird nicht gelingen, wenn Immobilien als Geldanlage verwendet werden. Die müssen stärker besteuert werden.

grazerak
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Parteiprogramme?

Die Fragen an die Parteien haben nichts mit den Parteiprogrammen zu tun!

Bei den Parteiprogrammen wäre es für die KPÖ peinlich geworden!
Keine Demokratie, sondern ein EIN-Parteiensystem, kein gemeinsames Europa, Enteignungen etc.

neuernickname
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Das Programm ist ziemlich deutlich. Radikaldemokratisch ist nicht demokratisch.

"Die KPÖ verbindet in ihrer Tätigkeit radikaldemokra­tische Reformpolitik für sozialen Fortschritt mit einer revolutionären, die bestehende kapitalistische Gesellschaft überwindenden Perspektive. Sie strebt einen Sozialismus demokratischen Charakters mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft, die Beseitigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, den sorgsamen Umgang mit der Natur, die Beseitigung patriarchaler Strukturen und die freie Entwicklung aller Menschen an."

Und wenn man das genau liest, kommt eine Volksrepublik dabei raus.
Denn dort steht Sozialismus demokratischen Charakters. Nix von Demokratie.

Kahr ist sympathisch - aber Kommunistin. Bevor ihr die wählt, denkt darüber nach, wofür der Kommunismus steht.

Alfa166
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Wie kann bitte in einer Stadt eine Volksrepublik entstehen?

Eine Stadt bleibt eine Stadt - hier gegt6es um Gemeindepolitik und nicht um Bundespolitik. Es sind 2 Paar Dinge, ob man auf Gemeindeebene oder Bundesebene wählt. Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Und für alle Rotstrichler: Nein, ich bin kein KPÖ Mitglied, Sympathisant oder sonstiges.

melahide
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Und

Die FPÖ?

leserderzeiten
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Gulag

Ham's vergessen.

Ichweissetwas
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Qualitätsvoll verdichten?

Wo sind Parks, Grünflächen und Co, wenn kein Platz für dieses ist, ist alles zubetoniert, Bäume sind gerodet worden!? Würde Nagl einen Atombunker mitten in Graz, zum Schutze der Grazer versteht sich, bauen wollen, würden die Dummen ihn auch wählen......!

stprei
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Verdichten

Wenn man nicht verdichtet (also höher baut - gerade bei den zweistöckigen Gebäuden), kann man nur neue Flächen dafür nehmen, was im Endeffekt auf Zubetonieren hinausläuft. Grundsätzlich finde ich es auch sinnvoll, die Gebäudefront an die Straße zu setzen und in den Innenhöfen Gartenwohnungen oder Gemeinschaftsgärten vorzusehen. Die klassischen Leonhard/Geidorf-Vorgärten sind zwar hübsch, bieten den Bewohnern aber keinen Mehrwert.

LaoQui
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Die von Nagl gesteuerte Stadtplanung verdichtet u n d versiegelt!

Dass in einer Stadt nicht nur Einfamilienhäuser stehen können, ist ohnehin klar. Aber dass z. B. in Gries hohe Wohnblöcke in die Gassen gepfercht werden, ohne dass dafür der nötige Grünraum erhöht wird, geht nur, weil man hier unsinnigerweise Kerngebiet ausgewiesen hat. In EFH-Grundstücke in der Peripherie werden lt. meiner geprüften Statistik jetzt durchschnittlich 12,5 Wohnungen (andere Rechnungen sagen: 20) gesetzt, übrig bleibt ein Stück Pseudo-Rasen. Die Stadtplanung hält dafür - wie ich auch - die einzigartigen gründerzeitlichen Grazer Blöcke (mit ihren so wertvollen Vorgärten!) für richtig und nachahmenswert. Aber sie beginnt dennoch, jetzt Einbauten anzustreben! Gegen diese Vorgangsweisen wird seit Jahren protestiert, es wurden hunderte von Einwendungen verfasst. Jetzt haben es die Gemeinderäte verstanden, ausgenommen die der ÖVP; die sind einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die Vorrang für den Menschen verlangt.