Doch kein BeschlussVerwirrspiel um vorzeitige Verlängerung dreier Grazer Spitzenbeamter

Kurz vor der Wahl sollte die Verträge dreier Spitzenbeamter noch vorzeitig per Gemeinderatsbeschluss verlängert werden. Jetzt ließ die ÖVP die Stücke wieder von der Tagesordnung nehmen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Uneinigkeit zwischen Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ) und Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) © Jürgen Fuchs
 

Der letzte Gemeinderat vor der Wahl wirft seine Schatten voraus. Und lässt drei Grazer Spitzenbeamte wohl verwundert zurück. Bis Dienstagabend standen sie nämlich auf der Tagesordnung dieses Gemeinderates: Ihre Verträge sollten kurz vor der Wahl vorzeitig verlängert werden. Und das, obwohl etwa der Vertrag mit Baumamtsleiterin Doris Jurschitsch noch bis Mai 2022 läuft, jener von Stadtplanungschef Bernhard Inninger bis Oktober 2022 und jener von Kulturamtsleiter Michael Grossmann bis Dezember 2022.

Kommentare (7)
hfg
0
1
Lesenswert?

Es gibt keinen Grund für eine Vertragsverlängerung

Keiner dieser Beamten wird von Real Madrid, Paris St. Germain oder Bayern München abgeworben bzw. begehrt. Verträge sollten wenn erforderlich und richtig bei Beamten rechtzeitig kurz vor Ablauf aber nicht unbedingt vor Wahlterminen verlängert werden.

kukuro05
0
2
Lesenswert?

Ich möchte auch verlängert werden...

...wie die Beamten!
Ich bin auch bloß 163 cm lang

Carlo62
0
5
Lesenswert?

Was für ein Satz in der Headline!

Nun kommen Spitzenbeamte gar auf die Streckbank!

Ragnar Lodbrok
2
6
Lesenswert?

Und auch hier ist es wie überall -

diejenigen die arbeiten werden von denen, die von der Arbeit selbst nicht die geringste Ahnung haben - "bestellt", "bewertet"...

Ragnar Lodbrok
3
5
Lesenswert?

na klar wird bis nach der Wahl gewartet -

bei einer anderen Koalition sind sicher andere Beamte plötzlich besser geeignet. Jede Wette

checker43
2
12
Lesenswert?

Was für ein "Argument"

"Das Wirken der Beamten sollen jene bewerten, die mit ihnen gearbeitet haben - und nicht ein neuer Gemeinderat."

Das Wirken haben Sie, Hr. Eustacchio, bereits durch die Bestellung und Bezahlung der Beamten bewertet. Ein Weiterwirken sollen aber jene, die DANN mit ihnen arbeiten müssen, also der neue Gemeinderat, bestimmen.

deCamps
1
7
Lesenswert?

Eine vollkommen richtige Entscheidung. Nur in Anbetracht der kommenden Wahlen eher eine suspekte Entscheidung.

.
"Jetzt ist aber alles anders. Nagl lässt die Stücke wieder von der Tagesordnung nehmen. "Das sind drei Abteilungsleiter, die sehr gut arbeiten, aber man kann die Verträge nicht bis zu eineinhalb Jahre vorher verlängern", heißt es nun aus seinem Büro."
.
Oder hängt es damit zusammen, dass Nagl keine Koalition mehr mit der FPÖ eingehen möchte? Im Gegensatz zur GRÜNEN Koalition haben es die Grazer GRÜNEN in Graz nicht verstanden kongenialer Koalitionspartner zu werden