Fairnessabkommen257.600 Euro: Neos legen Abrechnung für Wahlkampfkosten vor

Deutlich unter der 400.000er-Grenze: Wirtschaftsprüfer haben die Wahlkampfkosten der Neos bestätigt. Neuerlicher pinker Vorstoß für eine gesetzliche Kostenobergrenze.

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GRAZ-WAHL: PG NEOS, DIE GRUeNEN, SPOe, FPOe, KPOe 'FRAKTIONEN EINIGEN SICH AUF FAIRNESSABKOMMEN': SCHOeNBACHER / EHMANN / EBER / REININGHAUS / DREISIEBNER
Haben vor der Wahl das Fairnessabkommen unterschrieben: Claudia Schönbacher (FPÖ), Michael Ehmann (SPÖ), Manfred Eber (KPÖ), Sabine Reininghaus (Neos) und Karl Dreisiebner (Grüne) © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Es war ihre Initiative, jetzt sind sie auch die Ersten, die den Rechenschaftsbericht durch Wirtschaftsprüfer veröffentlichen und damit das geschlossene Fairnessabkommen erfüllen: Die Grazer Neos rund um Philipp Pointner und Sabine Reininghaus haben exakt 257.600 Euro für den Wahlkampf im Vorjahr ausgegeben (zwischen 16. Juli und 26. September). Das ist deutlich unter der gesetzten Grenze von 400.000 Euro.

Kommentare (2)
stprei
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130

Naja, kostet ein Gemeinderat noch immer 130.000 Euro.

Aber als Kleinstpartei wie die Neos tut man sich leicht, wenn man theoretisch 200.000 pro Abgeordneten an Wahlkampfspesen hat.

Man wird sehen, ob die bescheidene KPÖ ihre 15 Mandatare und die ganzen Bezirkswahlkämpfe auch in diesem Betrag unterbringen kann beim nächsten Mal.

Ich glaub nicht daran, dass die KPÖ da mitgeht, jetzt wo sie an der Macht sind und die auch verteidigen wollen.

Ulfi_Hautberget
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Warum?

Warum sollten die Wahlkampfkosten von der Anzahl der Gemeinderäte abhängen?