Von 75 auf 100 EuroSteigende Energiekosten: Stadt Graz erhöht den Zuschuss für Arme

Bürgermeisterin Kahr reagiert auf die hohen Energiepreise: Die Stadt erhöht den Zuschuss für Sozialcardbesitzer von 75 auf 100 Euro. Die Betroffenen bekommen das Geld automatisch.

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Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) bringt das Energiekosten-Stück am Donnerstag im Gemeinderat ein © Jürgen Fuchs
 

Die Koalition in Graz hat ja anlässlich der galoppierenden Energiekosten angekündigt, die Zuschüsse für SozialCard-Inhaber zu erhöhen. Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ), die das Sozialressort führt, bringt nächste Woche das Beschlussstück in den Gemeinderat ein. Statt 75 Euro soll der Energiekostenzuschuss heuer 100 Euro pro bezugsberechtigtem Haushalt betragen. Die Stadt stellt dafür nun eine Million Euro bereit, das entsprechende Stück wird kommende Woche im Gemeinderat eingebracht und jedenfalls mit Koalitionsmehrheit beschlossen.

Kommentare (6)
stprei
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Automatisch

Einfach mit der Gießkanne, anstatt dass man mit einem Antrag und einer individuellen Prüfung arbeitet. Da wäre doch eine Spannweite samt abgestufter Gewährung deutlich besser, weil nicht jeder die gleichen Kosten hat.

menatwork
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Das kriegen ja nur jene, deren Anspruch ohnehin schon geprüft wurde

Man hilft ihnen also, die Teuerung etwas abzufedern und zwar durch 25(!) Euro mehr pro Saison. Überfördert wird da niemand, die Teuerung überschreitet dieses Mehr doch bei weitem. (es ist auch beim Gas von etwa 150 € pro Durchschnittshaushalt die Rede)

Die ÖVP-Argumentation ist nur mehr unterirdisch angesichts der Überförderung in Milliardenhöhe für ihre Klientel, die uns noch viel Freude bereiten wird, vor allem im Nachgang.

user1234
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Dachte die Energie steiermark

Ist im landesbesitz. Hier könnte man ja ganz einfach allen Steirerinnen und Steirern sofort helfen..

stadtkater
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Nur zu 75% im Landesbesitz

Der Rest gehört einem australischen Investmentfonds.

stprei
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Helfen

Indem alle Steirer dann das Minus abfangen und durch Steuergeld ausgleichen?

Ulfi_Hautberget
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ÖVP und die Gießkanne

Anstelle der ÖVP wäre ich etwas zurückhaltender bzgl. Vorwürfen von "Gießkannenprinzip", Stichwort Überförderung durch Coronahilfen. Vor allem wenn das Geld jenen zu Gute kommt, die es eh schon schwer genug haben, ihre Lebenserhaltungskosten zu bestreiten.