RechnungshofPrüfbericht über Grazer Immo-Management rechnet mit System ab

Rechnungshof „zerlegt“ Immobilienmanagement der Stadt anhand ausgewählter Projekte. Die Prüfer rügen Schuldenkosmetik, Ex-Finanzstadtrat weist Kritik zurück.

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Das Rathaus und sein Immo-Management waren im Fokus der Prüfer
Das Rathaus und sein Immo-Management waren im Fokus der Prüfer © Juergen Fuchs
 

Einen beachtlichen Buchwert von 1,181 Milliarden Euro hat der Bundesrechnungshof per Ende 2019 für die Liegenschaften der Stadt Graz, ihrer Immo-Tochter GBG und der Holding Graz ermittelt. Im aktuellen Prüfbericht geht man mit dem Immo-Management und einzelnen Projekten der Stadt aus der Ära von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) hart ins Gericht (siehe unten). Beim abgesagten Wahlversprechen der Plabutschgondel sei außer Spesen von 1,36 Millionen Euro nichts gewesen. Beim in Bau befindlichen Restaurant Thalersee üben die Kontrollore Kritik an Ankauf und Kostenetwicklung.

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