Bergretter berichtenDer Einsatz am Grimming war "brenzligst"

Höchst herausfordernd gestaltete sich am Mittwoch die Rettung zweier Alpinisten - einer davon war verletzt - am Grimming für die eingesetzten Kräfte. Die Bergrettung appelliert, bei Tourenplanung stets mehrere Quellen einzubeziehen.

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Eine Alouette des Bundesheers sowie C14 und C99 des ÖAMTC waren im Einsatz © Bergrettung
 

Widrigste Wetterbedingungen, Steinschlag und ein Aufstieg über 300 Höhenmeter in rein alpinem Gelände: Die Rettung zweier Alpinisten vom Grimming hat am Mittwoch den eingesetzten Kräften der Bergrettung wie auch den drei Hubschrauberbesatzungen einiges abverlangt. Gegen 9 Uhr ging der Notruf ein, ein Bergsteiger hatte sich eine Schulterluxation zugezogen - für ihn und seinen Begleiter gab es kein Weiter mehr. "Als klar war, dass eine Taubergung für den C14 nicht möglich ist, haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt", erzählt Bergrettungs-Einsatzleiter Andreas Schachner.

Kommentare (3)
ma12
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OMG

Wie viele solcher Kasperl-Bergsteiger gibt es noch? Keine Ahnung vom klettern und doch steigen sie überall herum >>> und müssen dann, unter Einsatz ihres eigenen Leben, von der Bergrettern herunter gebracht werden.
Strafen, strafen und nochmals strafen!

steirischemitzi
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Ich hoffe, dass der Einsatz den beiden "Alpinisten" (bezweifle ich zwar, das es tatsächlich welche sind aber naja) eine Lehre ist... dass die Beiden ordentlich belehrt wurden und saftig für den Einsatz zahlen müssen! Unverantwortlich, dafür gibt's keinen anderen Ausdruck!

Gartenfuchs22
10
50
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Mir fehlt jegliches Verständnis dafür...

....dass andere ihr Leben aufs Spiel setzen müssen, damit andere auf einem Berg herumkrabbeln können, für den scheinbar die Erfahrung fehlte....
Unverantwortlich - gegenüber Rettern und auch gegenüber der eigenen Familie!