Tag des EhrenamtsWie freiwillige Arbeit die Gesellschaft zusammenhält

Wie freiwillige Arbeit in Zeiten von Spaltung für Zusammenhalt sorgt und was sich Helfer von der Politik erwarten.

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Carina Bstieler (Mitte) mit Zwillingsschwester Lorena (links) und älterer Schwester Alexandra
Carina Bstieler (Mitte) mit Zwillingsschwester Lorena (links) und älterer Schwester Alexandra © ÖRK / Rotes Kreuz Tirol
 

Drei Schwestern auf Achse für die gute Sache: „Wir wollten unsere Zeit spenden, um Menschen zu helfen“, erzählt Carina Bstieler aus Matrei. Alexandra, die älteste der drei, brachte Carina und ihre Zwillingsschwester Lorena 2018 zum Roten Kreuz. Tagsüber arbeitet Carina nun als Zahnarztassistentin, in ihrer Freizeit, teils auch in der Nacht, steht sie im Rettungseinsatz: „Diese Arbeit prägt einen. Am schönsten ist der Zusammenhalt im Team und die vielen Freunde, die man findet.“ Carina ist einer von etwa 3,4 Millionen Menschen in Österreich, die sich ehrenamtlich engagieren; eine grobe Hochrechnung im Freiwilligenbericht 2019 des Sozialministeriums: Es ist wohl das halbe Land, dass unbezahlt Brände löscht, Essen an Bedürftige verteilt, Flüchtlingen hilft oder Kinder im Sportverein trainiert.

Kommentare (1)
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Die Feuerwehren hat die Pandemie stark erwischt

Viele Schulungen und Übungen wurden abgesagt und verboten.
Feuerwehrfeste (dienen zur Finanzierung der Ausrüstung); tausendfach abgesagt
Weihnachtsfeiern (meist das einzige Dankeschön an die Freiwilligen) ersatzlos gestrichen.
Damit war ein Aspekt zur Feuerwehr zu gehen und lange Schulungen und Prüfungen auf sich zu nehmen bis man endlich Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann weg, das gesellschaftliche Zusammenleben innerhalb einer Wehr.
Man erwartet aber von der Feuerwehr rund um die Uhr 365 Tage im Jahr jederzeit einsatzbereit zu sein.
Ist sie auch, nur brauchen unsere Helfer in der Not jetzt noch mehr Unterstützung aus Politik und Gesellschaft - nur dann kann sichergestellt werden, dass es Menschen gibt die dort reingehen - wo alle anderen rausrennen.