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Ski AlpinFeller wehrt sich gegen Mitter-Kritik und hält an "Märchenwiese"-Sager fest

Manuel Feller sammelte mit seiner Aussage, der Slalomhang in Flachau sei eine "Märchenwiese", bei Damen-Teamchef Christian Mitter keine Sympathiepunkte. Nun verteidigt Feller seinen Sager.

ALPINE SKIING - FIS WC Zagreb
Manuel Feller hält an seiner Meinung fest. © GEPA pictures
 

"Er soll schauen, dass er seine Zwetschken beinand hat", konterte Christian Mitter, Chef der ÖSV-Skidamen, auf Manuel Fellers Aussage, der Slalomhang in Flachau sei eine "Mächenwiese". "Dann muss er dort auch gewinnen", hängte Mitter dann noch an.

Manuel Feller ist da anderer Meinung: "Am Wochenende ist sicherlich sehr viel Risikobereitschaft gefragt, um da ein Wörtchen mitzureden...also, ich muss dort nicht gewinnen." Das teilte er im Anschluss auf Mitters Konter in seiner Instagram-Story mit.

Mit Kitzbühel und Wengen fallen zwei super Hänge weg. Und jetzt haben wir in Flachau zweimal Märchenwiese. Und dann kommt auch noch Chamonix, noch zweimal Märchenwiese

Mit dieser Aussage trat Manuel Feller die Diskussion los

Dabei bestätigte er jedoch auch seine Aussage, dass die Piste in Flachau ein einfacher Hang wäre: "Das Problem dabei ist nur, umso einfacher der Hang, umso schwieriger ist es am Podium zu landen oder überhaupt zu gewinnen, da das Feld noch enger zusammen rückt und somit noch mehr Athleten um die Topplatzierungen mitmischen werden."

Von der Bezeichnung "Märchenwiese" will Feller dennoch nicht Abstand nehmen und konkretisiert: "Wengen ist ein Hang, bei dem es schon eine Herausforderung ist, überhaupt ins Ziel zu finden, in Kitzbühel sind keine drei Schwünge hintereinander gleich, also damit verglichen ist Flachau definitiv eine Märchenwiese."

Wie Christian Mitter dazu steht, ist seit gestern ja bereits bekannt: "Leicht oder nicht leicht. Das ist immer so ein Gerede. Wenn man Slalom-Weltcupsieger werden will, muss man überall gut fahren können."