TennisBarbara Muhr: "Am Ende geht es darum, dass Österreichs Hymne gespielt wird"

Die Infrastruktur der neuen ATC-Akademie mit rund 40 Talenten in Traiskirchen ist so gut wie abgeschlossen.

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Ein Teil der ATC-Familie: Wolfgang Thiem, Renate Götschl, Dominic Thiem, Präsidentin Barbara Muhr und Toni Polster (von links) © ATC/Ivanek
 

Vor rund zwei Jahren erfolgte unter dem Slogan „Future for Tennis“ der Startschuss für das Austrian Tennis Committee (ATC), das es sich zum Ziel gesetzt hat, die österreichische Tennisjugend zu fördern, auszubilden und an die nationale sowie internationale Spitze zu führen. Nun ist die Errichtung der Infrastruktur auf der Anlage in Traiskirchen so gut wie abgeschlossen. „Wir verfügen über drei Indoor-Hardcourtplätze mit unterschiedlichen Spielgeschwindigkeiten sowie zwei Sand- und einen Hardcourtplatz inklusive multipel nutzbarer Sportfläche outdoor. Dazu kommen eine LED-Flutlichtanlage sowie ein John-Harris-Fitnessstudio“, sagte Barbara Muhr, Präsidentin der ATC-Akademie, bei der feierlichen Eröffnung des neuen Außenbereichs, wo es unter der Leitung von Sportdirektor Wolfgang Thiem auch ein Showtraining mit 40 Jugendlichen gab.

Bei den Profis kann das ATC derzeit mit Dominic Thiem, Sebastian Ofner, Lucas Miedler und Alexander Erler auf vier Spieler verweisen, dazu kommen rund 40 Talente im Jugend- und Kids-Bereich. „Bei den Burschen sind wir sehr gut aufgestellt, im Mädchenbereich ist es schwieriger – da gibt es derzeit zu wenig Nachwuchs. Ein Grund mehr, warum die Verbände und Akademien in Österreich zusammenarbeiten sollten“, betont Muhr, die auf gut funktionierende Kooperationen des ATC mit dem Österreichischen und dem Steirischen Tennisverband verweisen kann. „Denn“, betont die Steirerin, die im Frühjahr 2022 auch wieder das Amt der steirischen Tennispräsidentin übernehmen will, „am Ende des Tages geht es nur darum, dass die österreichische Bundeshymne gespielt wird.“

Finanziell sei man als gemeinnütziger Verein gut aufgestellt, doch wäre eine Unterstützung stets willkommen. „Ab jetzt geht jeder Cent in die Ausbildung der Kinder. Und so gesehen kann genug nie genug sein“, lächelt Muhr.

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