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SegelsportEin Coronafall stoppt America's Cup

Neuseeland schien der Corona-Pandemie entfliehen zu können. Nun ist Covid-19 wieder zurück. Und ein Infizierter löst in der Stadt Auckland erneut eine Lockdown aus. Damit ist auch der "America's Cup" einmal eingebremst.

Der America's Cup beginnt nicht vor dem 10. März © KK/America's Cup
 

Corona schien am anderen Ende der Welt, in Neuseeland, fast schon besiegt zu sein. Beim Prada-Cup, dem Duell der Herausforderer zum America's Cup, saßen tausende Zuschauer noch Seite an Seite auf den Wiesen, an den Ufern des Südpazifiks. In sommerlichen Kleidern jubelten die Segelfreunde Neuseelands den Foilern aus den USA ("America Magic"), England ("Team Ineos UK") und Italien ("Luna Rossa") zu. Die Bilder wirkten für den Rest der Welt nahezu paradiesisch.

Alle zum America's Cup einreisende Personen mussten sich sogar einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen, ehe es sportlich wurde. Die Italiener gewannen diese Vorausscheidung und sollten nun ab 6. März gegen den Titelverteidiger Neuseeland antreten, um die begehrteste Trophäe im Segelsport. 

Vor etwas mehr als einer Woche wurde drei neue Coronafälle diagnostiziert. Die zu einem Kurz-Lockdown führten. Nach drei Tagen wurde Anfang der Woche der Lockdown wieder beendet. Nun ist ein neuerlicher Fall aufgetaucht. Damit geht Auckland, die größte Stadt Neuseelands, erneut für eine Woche in den Lockdown. Premierministerin Jacinda Ardern gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass eine neue Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde. Der Fall stehe aber nicht in Zusammenhang mit den vorherigen drei Ansteckungsfällen vor einer Woche. Eine 20-Jährige hat sich vermutlich in einem Fitnessstudio angesteckt.

America's Cup - die Sieger

2017: Emirates Team New Zealand

2013: Emirates Team New Zealand

2010: BMW Oracle Racing (USA)

2007: Alinghi (SUI)

2003: Alinghi

2000: New Zealand

 

Mit dem einwöchigen Lockdown ist vor allem einmal der "America's Cup" gestoppt. Und er wurde einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Hafeneinfahrt in Auckland ist für die Öffentlichkeit gesperrt, das erste Rennwochenende am 6. und 7. März abgesagt. In der Zwischenzeit wird "America's Cup Event Ltd" (ACE) in den nächsten Tagen weiterhin eng mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten und abwarten, wie sich die neue Covid-Situation entwickelt. "Wir müssen alle wahrscheinlichen Szenarien verstehen, damit ein aktualisierter Rennplan erstellt und gleichzeitig sichergestellt werden kann, dass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden", sagte Tina Symmans, Vorsitzende von ACE.

Die erste Regatta der "Best-of-13-Serie" wird sicher nicht vor dem 10. März, stattfinden. Die rasche Absage des ersten Wochenendes soll für mehr Planungssicherheit sorgen. Neuseeland und Italien trafen schon vor 20 Jahren einmal im America's Cup aufeinander.

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