Basketball-SuperligaKärntner als "Teilzeitkräfte" und echte "Bomber"

Unterschiedlich lief der Saisonstart für Kärntens Exporte. Simoner trifft für Graz nach Belieben, D’Angelo will mit Wien ins Play-off, Köppel hat es schwer.

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D'Angelo und Simoner (von links) © Gepa
 

Der Villacher Philipp D’Angelo ist eine echte Ausnahmeerscheinung in der Basketball Superliga. Der Führungsspieler der Vienna D.C. Timberwolves ist einer der wenigen, der nebenbei einen 20-Stunden-Job bei einer Versicherung hat. „Die Doppelbelastung haben sonst nur die Jungen, die nebenbei noch in die Schule gehen oder studieren“, sagt er grinsend. Seine Leidenschaft ist aber ungebrochen und heuer will er mit den Wienern eine bessere Rolle spielen. „Das Play-off ist das große Ziel. In den letzten Jahren waren wir finanziell nicht so gut aufgestellt, heuer soll es aber klappen. Das kleiner Ziel ist, jedenfalls nicht abzusteigen. Da es heuer einen Fix-Aufsteiger aus der 2. Bundesliga gibt, müssen wir auf der Hut sein“, sagt D’Angelo, dessen Team zum Saisonstart gegen Gmunden und BC Vienna verlor. „Das war aber ein schweres Los, die sind Titelfavoriten“, stellt er klar. Am Sonntag kommt es zu einem speziellen Spiel in seiner Heimat. Es geht im Cup nach Klagenfurt zu KOS: „Das ist natürlich besonders, meine Familie kommt zuschauen. Außerdem kennt man KOS, bis zu unserem Aufstieg 2018 waren sie ja ein Konkurrent in Liga zwei.“

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