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Boulder-EuropacupUznik wuchs im "Wohnzimmer" über sich hinaus

Nikolai U(z)nik gewann den Boulder-Saisonstart mit dem Europacup in Klagenfurt. Mattea Pötzi auf Rang 16.

Uznik holte den Sieg
© KVÖ
 

Noch einmal zuzulegen, hatte Boulder-Ass Nikolai Uznik nach der Qualifikation beim Europacup in Klagenfurt von sich selbst verlangt. Und das gelang dem Rosentaler, der seit Kurzem in Innsbruck lebt, beim ersten Bewerb seit der Corona-Zwangspause inmitten der internationalen Elite auch. Das Halbfinale gewann er und zog als einziger Österreicher ins Finale der Top-6 ein. Und dort wuchs er in seinem „Wohnzimmer“, dem Klagenfurter „Boulderama“ noch einmal über sich hinaus, kletterte dreimal nahezu perfekt und holte seinen zweiten Sieg im Europacup nach dem Triumph in Innsbruck 2019. „Es war nicht leicht, weil man sich daheim natürlich noch ein bisschen mehr Druck macht. Deshalb bin ich umso mehr stolz, dass ich es geschafft habe, das Rundherum auszublenden, im Kopf ruhig zu bleiben und meine Leistung zu bringen. Dieser Erfolg ist extrem cool“, sagt der Sieger.

Pötzi nicht im Finale

Die Villacherin Mattea Pötzi hatte ihr Ziel, ins Halbfinale der Top-20 zu kommen, schon erreicht. Da war dann mit Rang 16 auch Schluss. „Die Quali war gut, das Semifinale muss ich abhaken. Mental ist es nicht einfach, wenn der erste Boulder fast der schwerste ist und man nicht auf die Lösung kommt. Eigentlich konnte ich heute alle vier Boulder schwer lesen“, resümiert sie. Beste KVÖ-Athletin war übrigens Jessica Pilz.

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