"Der Forschung vertrauen"Politikerinnen fast aller Parlamentsparteien richten Impfappell an junge Frauen

Abgeordnete von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos haben am Freitag in einer Aussendung einen Impfappell an junge Frauen gerichtet. Sie würden Sorgen zwar verstehen, es gebe aber keinen Grund, der Forschung nicht zu vertrauen.

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Abgeordnete von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos haben am Freitag in einer Aussendung einen Impfappell an junge Frauen gerichtet.
Abgeordnete von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos haben am Freitag in einer Aussendung einen Impfappell an junge Frauen gerichtet. © APA/EXPA/JFK
 

Mandatarinnen von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS haben am Freitag in einer gemeinsamen Aussendung an Frauen und Mädchen appelliert, sich impfen zu lassen. Es gebe keinen Grund, der Forschung und den Experten nicht zu vertrauen. Die FPÖ schloss sich dem Aufruf nicht an.

"Ich bin natürlich geimpft und ich bin darüber heilfroh", meinte etwa die Familiensprecherin der Grünen, Barbara Neßler, die auf Experten verwies, die versicherten, dass eine Corona-Schutzimpfung selbstverständlich keinerlei Risiko für eine spätere Schwangerschaft von Mädchen und Frauen darstellt. Grundsätzliches Verständnis für die Unsicherheit von jungen Frauen, zeigte VP-Jugendsprecherin Claudia Plakolm, angesichts der "permanent" in den Sozialen Medien kursierenden "falschen Fakten": "Natürlich mache auch ich mir als junge Frau Gedanken darüber. Meine Angst vor der Krankheit Corona ist aber viel größer als vor einem gut geprüften und absolut wirksamen Impfstoff", sagt Plakolm.

"Keine Auswirkungen auf Fruchtbarkeit"

SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende und -Frauensprecherin Eva-Maria Holzleitner betonte die Wichtigkeit von leicht zugänglichen Informationen zur Impfung, um Skepsis und Vorurteile sowie Fake-News auszuräumen. Und auch NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon hob in der Aussendung hervor, dass alle wissenschaftlichen Studien "ganz klar" zeigten, "dass die Impfung keinerlei Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat - weder bei Frauen, noch bei Männern". Und: "Wer, so wie ich, irgendwann Kinder haben möchte, sollte alles daransetzen, dass diese Pandemie schnellstmöglich ein Ende hat", so Gamon.

Kommentare (3)
mgutsche
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Wie toll

das sich wieder fast alle einig sind.
Finde es sehr bemerkenswert das die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit in vielleicht 5 10 oder 15 Jahren jetzt schon beurteilt werden können achja is ja ein Impfstoff wie jeder andere.

Horstreinhard
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@mgutsche - ja, man muss vorsichtig sein

Alle, die nach der Einführung der Impfpflichtigen gegen Pocken in Bayern im Jahr 1807 geimpft worden sind, sind mittlerweile verstorben! Ja, ja, die Langzeitfolgen…

STEG
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ARGUMENTE

Ich hoffe, Sie benutzen keinen Bus, Auto, Bahn und auch kein Fahrrad. Diese Verkehrsmittel wurden in der Vergangenheit ebenfalls als gefährlich für die Fruchtbarkeit eingestuft. Zu Fuß gehen, Kutschenfahren und mit der Sänfte getragen werden sind der Fruchtbarkeit nicht hinderlich.