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Brüssel von innenDie diplomatische Katastrophe: Drei Präsidenten, zwei Sessel und ein Problem

Die EU will ihre Verbindung zur Türkei stärken. Zunächst einmal beherrscht aber ein außerordentlicher Affront die Schlagzeilen.

Da war es schon zu spät: Michel und Erdogan nehmen Platz, von der Leyen sagt "Ähm..." © AFP
 

Watergate ist nichts dagegen, was die EU seit gestern hat: SofaGate. Passiert war, Sie werden es vielleicht schon wo gesehen haben, Folgendes: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel waren am Dienstag nach Ankara gereist, um bei Staatschef Recep Tayyip Erdogan Möglichkeiten für eine Verbesserung der Beziehungen der EU zur Türkei auszuloten. Besonders gut lief es nicht, dafür gibt es einen Social-Media-Hit als Beleg. Beim gemeinsamen Gespräch, dem formal wichtigsten Teil des Treffens, standen für die drei Personen nur zwei Stühle bereit. Gülden immerhin, an edlem Teppich positioniert, aber einer zu wenig. Michel hechtete quasi hin, vielleicht hat er auch an die Reise nach Jerusalem gedacht, Erdogan nahm den zweiten Platz ein, von der Leyen blieb konsterniert stehen und sagte laut und deutlich: „Ähm…“

Kommentare (27)
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ronny999
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Den miesen Türken

sollte man wie den Iran einfach international meiden und die Geschichte hat sich.

Hildegard11
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rony999

Jawoll. Das sollte vor allem den Billigschnorr..., äh ...-urlaubern einmal klar werden.

Kommentare 26-27 von 27