KroatienGrazer (23) starb bei Festival: Tod durch Ertrinken

Der Verunglückte wurde eine Stunde lange wiederbelebt, leider ohne Erfolg. Die Umstände wurden ermittelt, der 23-Jährige ist ertrunken.

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Das Festival auf der Insel Pag © Austria goes zrce
 

Ein tödlicher Unfall überschattet das Festival Austria goes Zrce, das in Zrce Beach auf der kroatischen Insel Pag stattfindet: Mittwochabend, kurz nach 22.50 Uhr ist dort ein 23-Jähriger Grazer ertrunken.

Gefunden wurde der Mann, der das Festival gemeinsam mit einem Freund besuchte, von einem anderen Partygast. Dem ist die Nervosität des Türstehers aufgefallen. "Er ist ständig auf und ab gelaufen, und ich habe ihn dann gefragt habe, ob er etwas suche. Er hat mir erzählt, dass er jemanden ins Wasser hat springen sehen, der dann aber nicht mehr aufgetaucht sei", berichtet der Kärntner.

Notärzte waren sofort zur Stelle

Der 31-jährige Klagenfurter ist daraufhin sofort über eine Leiter ins Meer hinuntergeklettert. Bald sah er den leblosen 23-jährigen Grazer im Wasser treiben. Gemeinsam mit dem Sicherheitspersonal habe er ihn aus dem Wasser gezogen, die Wiederbelebungsmaßnahmen wurden sofort eingeleitet. Auch die Rettungskräfte samt Notarzt waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort.

Eine dreiviertel Stunde lang hatte der junge Mann noch einen leichten Puls, schildert der Retter. Mehr als eine Stunde wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, leider ohne Erfolg. Der Unfallort ist ein öffentlicher Strand, der außerhalb des Festivalgeländes liegt. Wie es zu dem Unfall kam, wird von lokalen Behörden geprüft. Dass der 23-Jährige ertrunken ist, steht inzwischen fest.

Vor Ort war auch Martin Reitstätter, Chef des Festivals "Austria goes Zrce". Er sagt: "Der Grazer war sportlich aktiv, er war nicht alkoholisiert und stand auch nicht unter Drogeneinfluss." Ein Abbruch des Festivals stand im Raum. "Die Polizei hat mir aber davon abgeraten, da dadurch nur Panik entstanden wäre, außerdem wäre die Party trotzdem im nächsten Club weitergegangen", erklärt der Festivalbetreiber.

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hart8144
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Was für geschmacklose Reaktionen

Mein Beileid den Hinterbliebenen. Was für ein furchtbarer Schicksalsschlag. Alle anderen Reaktionen und Anmerkungen bezgl. Corona sind fehl am Platz!

Rinder
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Insel Pag

Tragisch für ein junges Menschenleben. Die Veranstaltung ist aber verantwortungslos.

dude
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11.000 Österreicherinnen und Österreicher...

... feiern auf Sag "den Sommer ihres Lebens" und ganz Österreich bezahlt im Herbst dafür!

froed
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tragisch

Wenn man sich die Videos auf Instagram ansieht, dürften wir da aber auch einige neue COVID Fälle importieren

froed
28
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tragisch

Wenn man sich die Videos auf Instagram ansieht, dürften wir da aber auch einige neue COVID Fälle importieren

k.esamen
5
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Was heißt importieren? 😉

Es sind unsere Jugendliche und Veranstalter sowie Sponsoren auch auch Österreich. Denkt man da an vergleichbare Veranstaltung,wie die Maturareisen in Ägypten und Co, wird der Großteil des konsumierten von uns ins Veranstaltungsland geschleppt. Außer die Nächtigungen und Strandmiete, bleiben dem kroatischen Tourismus wohl nur die fehlenden Urlauber ab Mitte/Ende August, da in Österreich dann wieder Quarantänepflicht für Urlaub aus Kroatien.

Mein Mitgefühl gilt der Familie des Jungen!