Beihilfe zum SuizidEin kluges Rahmenwerk, kein Dammbruch

Knapp vor Ende der Frist legt die Regierung neue Regeln für die Beihilfe zum Suizid vor. Sie errichten Hürden, aber keine Schikanen – ein kluger Kompromiss, kein Dammbruch.

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Oft kommt es nicht vor, dass eine Politikerin offen ihren Widerwillen gegen die Materie zum Ausdruck bringt, deren Neuregelung sie gerade vorlegt. Karoline Edtstadler, die als Verfassungsministerin für die ÖVP die Neuregelung der Beihilfe zum Suizid mit der Grünen Justizministerin Alma Zadic und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein verhandeln musste, leitete ihre Stellungnahme mit dem emotionalen Disclaimer ein, sie hätte diese Materie lieber nie angefasst. Lediglich dem Spruch des Verfassungsgerichtshofs aus dem Vorjahr sei es geschuldet, dass es doch geschehen musste.

Kommentare (5)
GanzObjektivGesehen
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Zum Glück des Herrn Georg Renner.....

....hat es die TODESPILLE, in räumlicher Nähe von “Türkis-Grün” in die Printausgabe geschafft. Ein Schelm wer Absicht vermutet.

Schön auch der Fortsetzungsroman, basierend auf 300.000 Nachrichten, die sicherlich alle dem beruflichen Bereich des Herrn Schmid und seinen Gesprächspartnern zuzuordnen sind. Höhere moralische Ansprüche siegen über Privatsphäre.

Da sind die vermehrt auftretenden Rechtschreib- und Grammatikfehler oder falsche Ergebnisse in Spielberichten nur das geringste Problem di3ser Tageszeitung....

deCamps
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Da hat sich wer die Mühe gemacht einiges aus dem belgischen Ethikvertrag fein säuberlich (größtenteils nahezu Wort für Wort) abzuschreiben.

.
Ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass sich jetzt auch in Österreich was "natürliches menschliches der menschlichen Logik entsprechend" bewegt. Hochachtung und Respekt.
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Wenn man die Zahlen und Handlungsweisen in der Palliativmedizin ansieht, dann kann man erkennen, dass es sich hier genaugenommen um legalisierte Sterbehilfe handelt. Womit Spitäler und Sterbeinstitutionen Jahr für Jahr ein Millionen (Milliarden) Geschäft machen.

zeus9020
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KEINER

fragt diese komische Edtstadler nach ihrer entbehrlichen Meinung!

GordonKelz
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Das wird sich erst erweisen, ob es keine

Schikane darstellt....!!?
Gordon

Baldur1981
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Akzeptiert es

Akzeptiert bitte endlich auch in der strengkatholischen Redaktion der Kleinen Zeitung, dass jeder Mensch selbst frei über sein Leben und Sterben bestimmen können muss. Es geht niemanden etwas an, was ein leidender Mensch für sich entscheidet. Keinen imaginierten Gott, keine Institution Kirche, und sonst auch niemanden.