Angst vor UnfruchtbarkeitWas die Impfskepsis junger Frauen befeuert

Angst vor Unfruchtbarkeit lässt viele junge Frauen vor der Covid-Impfung zurückschrecken. Warum das so ist und wie diese Skepsis zerstreut werden kann. Eine Erklärung.

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Impfskepsis, Frauen
Der Mythos, wonach die Impfung unfruchtbar macht, hat sich als Narrativ verfangen © (c) Corri Seizinger - stock.adobe.com
 

Die häufigste Frage in Bezug auf die Covid-Impfung ist jener nach der Unfruchtbarkeit, erzählt Gunda Pristauz-Telsnigg, Präsidentin der Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (ÖGGG). „Im Gespräch lassen sich diese Bedenken aber aufklären“, sagt die Gynäkologin. Und gibt zu bedenken: „Jene Patientinnen, die zu mir kommen und Fragen zur Impfung stellen, sind nicht das Problem. Schwierig wird es mit jenen, die nicht mehr kommen, um ärztlichen Rat einzuholen, denn diese kann man kaum mehr erreichen.“

Kommentare (35)
SoundofThunder
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Besser ausgedrückt:

Teile des Virus oder das lebende Virus.

KleineMeinung
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Beides🤷🏼‍♂️

.

Lodengrün
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Auf diese Ängste

trifft man oft. Auch von älteren Personen hörte ich des öfteren: „Habe mich impfen lassen denn ich setze ohnehin keinen Nachwuchs mehr in diese Welt“. Dose Sprüche müssten auch unseren „Chefs“ bekannt sein. Gab es eine Kampagne die das ausräumte? NEIN!!!!

hortig
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@lodengruen

Es ist wohl nicht allein Aufgabe der Regierung zu informieren. Wissen ist eine Holschuld, oder???
Für was gibt es dann den Beruf des Gynäkologen
Ausserdem wurde genau dieses Thema sehr oft
In den Medien gebracht.

feringo
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@Lodengrün : Auf diese ...

Die Kleine Zeitung macht eine Kampagne, also schieben Sie nicht ein "NEIN" hervor.

carlottina22
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Von den Gruppen,

Die hier betroffen sind, liest ein verschwindend geringer Anteil Zeitungen. Ich begegne in meiner täglichen Arbeit ständig jungen Frauen, die dieses Gerücht aus diversen Fakekanälen im Net befeuert durch die Bestätigung in den Familien und Communities verinnerlicht haben. Da braucht es absolut niederschwellige Infos durch Vertrauenspersonen gekoppelt mit den Kanälen, wo sich die jungen Menschen bewegen. Und für solche Kampagnen ist sehr wohl die Regierung zuständig.

Lodengrün
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Ich @feringo

sprach von Chefs. Die Kleine kann Information betreiben hat aber nicht den Auftrag eines Ministers oder Kanzlers sich um das Wohl und Weh der Bevölkerung zu kümmern. Dahingehend stand Info nicht an vorderster Stelle, hatten Drohungen und Verordnungen Priorität. Also war mein NEIN nicht verkehrt.

neuernickname
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Bitte, ewig diese "Regierungskritik" zu JEDEM Thema - das ist so traurig, dass sich intelligente Menschen da nicht und nicht beruhigen können, weil mal nicht die SPÖ den Kanzler stellt....

Was soll das? Glaubt ihr den Schmarrn, den ihr 24/7 365 Tage im Jahr hier aufwärmts wirklich selber?

Mein Gott, was muss da in der Sozialisation passiert sein, um sich hemmunglos seinem Hass zu widmen?

Ich weiß, Sie sind da nicht allein, aber das tut doch nicht gut. Sie sollten mal was anderes machen und nicht ständig Schuldzuweisungen erfinden, die sinnlos und unberechtigt sind.

Glaubens mir das, Vernünftige Menschen brauchen keine Regierung die ihnen auch noch erklärt, wann sie sich die Hände waschen sollen. Und Unvernünftige, denen man eingeredet hat, dass sie Maß aller Dinge sind, könnens nicht erreichen. Das ist ein Versagen unseres BIldungssystems und ich sag ihnen was da das Problem ist - die Fantastereien der Linken, die nicht einsehen können, dass Menschen NICHT gleich sind. Man kann sich nicht am Schwächsten orientieren - sondern muss UNTERSCHIEDE akzeptieren.
Nicht falsch verstehen (denn da seids ihr Meister) - das heißt nicht, dass man UNTERSCHIEDE künstlich erzeugen soll (Stichwort Stände) sondern dass man akzeptiert, dass nicht jeder ein Genie sein KANN.

Lodengrün
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Zunächst,

diese Regierung kann man kritisieren und muss deswegen kein SPÖ Wähler sein. Wenn man wie ich vor Ort Einblick in andere Staaten hat so kann man nur feststellen das keine so „patschtert“ wie unsere vorgegangen ist. Und ja ich liebe Österreich und bleibe auch da. Es wird wieder andere Zeiten geben. Einen fähigeren ÖVP Kanzler würde ich mit Handkuss begrüßen.

Lepus52
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Sie interpretieren falsch!

Nirgends werden Sie derartiges in einer SPÖ-Forderung finden. Die SPÖ fordert Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit und behauptet nicht, dass in der Nivelierung dies erreicht werden kann. Seit Kreisky ist es auch Kindern aus sozial Schwachen Familien möglich, Kinder an höhere Schulen zu schicken. Schulgeld abgeschafft, Schulbücher gratis, Schulfreifahrt und vieles andere mehr ermöglichen es materiell. Leider gibt es noch kulturelle Schranken und bildungsferne Familien. Kinder aus solchen Familien sind noch immer benachteiligt. Intellektuelle Kapazitätsgrenzen und unterschiedliche Begabungen sollten Grundlagen für die Berufsmöglichkeiten sein und nicht die Herkunft bzw. das Elternhaus.

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