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Taylor Swift gegen PlattenfirmaFurchtlos im Kampf um ihr Recht

Taylor Swift hat mit der Neuaufnahme ihres Albums „Fearless“ die Hoheit über ihre alten Songs zurückerobert, auch andere Künstler mussten oft jahrelang um ihre Rechte kämpfen.

Mit Grammys überhäuft: Die kämpferische Taylor Swift
Mit Grammys überhäuft: die kämpferische Taylor Swift © APA
 

Man muss schon genau hinhören, um den Unterschied zu erlauschen. Die Produktion ist eine Spur kantiger und die Stimme natürlich gereift, aber ansonsten besteht wenig Unterschied zwischen diesen Alben, die es nun in zwei Versionen gibt. Taylor Swifts „Fearless“, jetzt als „International Version“ bezeichnet, war das zweite Album der Künstlerin aus dem Jahr 2008, für das sie auch ihren ersten Grammy erhielt. Aufgenommen hat sie ihre ersten sechs Alben bei dem Label Big Machine Records.
Inzwischen ist Swift, die sich künstlerisch vom Country über den Hochglanz-Pop hin zum reduzierten Indie-Folk entwickelt hat, zum Major Universal gewechselt. Was folgte, war eine Schlammschlacht um die Rechte an ihren alten Songs.

Um diese wiederzuerlangen, hat Swift das Album „Fearless“ kurzerhand neu aufgenommen und dieser Tage unter dem bezeichnenden Titel „Taylor's Version“ mit üppigem Bonusmaterial veröffentlicht. Der musikalische Unterschied zum Original ist marginal, aber der Zweck erfüllt. Swift hat wieder die Hoheit über ihre Songs und darf darauf hoffen, dass ihre Fans die „neue Version“ kaufen bzw. streamen. Swift kündigte bereits an, weitere alte Alben neu aufnehmen zu wollen.

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