TV-TagebuchDie Angst vor Abschiebung - durch Kinderaugen

"Ein bisschen bleiben wir noch": Arash T. Riahis Drama ist ab heute im Kino VOD Club zu sehen. Aus aktuellem Anlass. Eine Empfehlung.

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Herzliche Empfehlung: "Ein bisschen bleiben wir noch" von Arash T. Riahi © Filmladen
 

Sind Sie des Streamens langsam auch überdrüssig? Haben Sie genug von rasanten Schnitten und aufpolierten Milieus? Dann sei Ihnen der Kino VOD Club, der rot-weiß-rote Filmspezialist, ans Herz gelegt. Dort ist ab heute – aus aktuellem und hoch politischem Anlass – der im Vorjahr international erfolgreichste heimische Film zu sehen: „Ein bisschen bleiben wir noch“ von Arash. T. Riahi. Anfang Oktober in den Kinos gestartet, fiel das feinfühlig erzählte, toll verkörperte und poetisch fotografierte Drama schon bald dem Lockdown zum Opfer. Dabei zeigt gerade dieses zehnfach prämierte Werk, wozu Kino imstande ist: Es schenkt dem Publikum Geschichten der Gegenwart, verhilft im besten Fall zu Perspektivenwechseln und Inneneinsichten oder stiftet Identifikationsfiguren.


Erzählt wird, basierend auf einem Roman von Monika Helfer, eine Odyssee einer Familie mitten in Wien. Es geht um die Angst vor Abschiebung durch Kinderaugen.

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Und das stimmt traurig, hinterlässt bittere Bedrücktheit, steckt aber zugleich voller leichtfüßiger, lebensbejahender und humorvoller Szene. Wenn Sie aktuell nur einen Film sehen sollten, dann diesen. Und viele andere auf vodclub.online. Denn jede Sichtung unterstützt das Kino Ihres Vertrauens und die Filmschaffenden.

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