Film der Woche"Shang Chi": Der Held, der keiner sein will

Im 25. Marvel-Film darf erstmals ein asiatischstämmiger Held auftrumpfen. „Shang Chi“ kombiniert Martial-Arts mit einem Comic-Spektakel und Selbstironie.

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Zauberhaft mixt der Superheldenfilm asiatische Kampfkunst mit bewährter Marvel-Action © AP
 

Bewertung: ***

Seine Familie kann man sich bekanntlich nicht aussuchen. Superkräfte hin oder her. Im Falle von Shang Chi (Simu Liu) ist die Angelegenheit verzwickt: Sein Widersacher ist sein eigener Vater Wenwu (Tony Leung), der ihn brutal zum Killer ausbilden ließ und auf dem Planeten Marvel besser bekannt – und gefürchtet – als der Mandarin ist. Shang Chai floh und führt ein minder aufregendes Leben als Parkboy Shaun in San Francisco. Die erste Besonderheit von „Shang Chi and the Legend of the Ten Rings“: Erzählt wird die Story eines Superhelden, der keiner sein will. Zweitens: Im Marvel-Universum ergänzt er – längst überfällig – als erster asiatischstämmiger Hero das Business.
Wie sehr Hollywood um das Publikum im mittlerweile größten Kinomarkt China buhlt, wird schon in den Einstiegssequenzen sicht- und hörbar: Es wird Mandarin gesprochen. In einer völligen Selbstverständlichkeit. Dass es in einem US-Blockbuster mehrere Minuten dauert, bis auch nur ein Wort Englisch zu hören ist, sendet eine ganz klare Botschaft für mehr Diversität.

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