Neu im KinoWorauf Sie verzichten können und was Sie nicht versäumen dürfen

Todd Philipps "Joker" überstrahlt die weiteren Starts dieser Kinowoche, aber es gibt auch abseits davon einige starke Filme zu entdecken.

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"Das melancholische Mädchen" von Susanne Heinrich. © Stadtkino
 

Die ungewöhnliche Comicverfilmung "Joker" ist sicher der Film der Woche. Eine Kritik finden sie hier. Und hier der Überblick über die weiteren Kinostarts:

Dem Horizont so nah

Bewertung: ***

Märchenprinz Danny (Jannik Schümann) reitet nicht auf einem Schimmel, sondern fährt Cabrio. Hinter der Fassade des Sonnyboys liegt ein dunkles Geheimnis. Als Kind missbraucht, bleibt dem 20-jährigen HIV-Infizierten nicht mehr viel Zeit mit seiner großen Liebe Jessica (Luna Wedler). Schwülstige True-Story-Romanverfilmung.

Fritzi

Bewertung: ***

Auf der Suche nach ihrer besten Freundin, die mit ihrer Mutter aus der DDR geflüchtet ist, gerät die zwölfjährige Fritzi in den „Wendesommer“ 1989. Matthias Bruhn und Ralf Kukula rekonstruieren in ihrem Trickfilm den Fall der Berliner Mauer aus Kinderperspektive. Holzschnittartiger Erzählstil, aber authentische Animationen.

Durch das Feuer

Bewertung: ***

Eine simple Geschichte, einfach erzählt: Der Pariser Feuerwehrmann Franck ist begeisterter Lebensretter, frisch gebackener Vater und Ehemann von Cécile. Doch ein Feuerunfall schickt ihn für 16 Monate ins Krankenhaus und entstellt den feschen Helden. Frédéric Tellier erzählt in ruhigem Stil vom langen Weg zurück zu Liebe und Leben.

Bruder Schwester Herz

Bewertung: **

Zwei Geschwister, eine Rinder-Ranch in der norddeutschen Provinz. Tom Sommerlatte erzählt mit zwei tollen Hauptdarstellenden vom Konflikt einer innigen Bruder-Schwester-Beziehung, mit einem Hauch Amour-Fou-Andeutung und viel Western-Cowboy-Kolorit. Angenehm erdig-trocken, aber für einen Kinofilm doch etwas ziel- und harmlos.

Das melancholische Mädchen

„Das melancholische Mädchen“ handelt von einer Autorin mit Schreibblockade, die auf der Suche nach einem Schlafplatz durch die Großstadt streift. Dabei trifft sie auf seltsame, roboterhafte Figuren, mit denen sie sich nicht anfreunden kann. Statt sich anzupassen, fängt sie an, ihre Depression als Politikum zu betrachten. Hauptpreis beim Max-Ophüls-Festival.

Dora und die goldene Stadt

Abenteuerfilm für die ganze Familie: Basierend auf der Zeichentrickserie, kann James Bobin auf Stars wie Michael Pena und Eva Longoria zurückgreifen. Sie mimen die Eltern der Titelheldin, die aus ihrem geliebten Dschungel an eine Highschool verfrachtet wird.

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