Filmkritik"Downtown Abbey": So opulent und spitzzüngig ist die Leinwandsoap

Adelige Abschiedsshow der preisgekrönten Serie: Michael Engler inszeniert ein üppiges, champagnerisiertes Kostümdrama.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Vieles bringt das blaue Blut in der Leinwandadaption in Wallung © UPI
 

Bewertung: ****

Die Herr- und Dienerschaft von Downton Abbey ist in Aufregung: Niemand geringerer als König Georg V. und Königin Mary kündigen sich auf dem Landsitz an. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, rückt das Herrscherpaar mit eigenem Hofstaat an – zum Ärger der Bediensteten des Earls of Grantham (Hugh Bonneville). Damit nicht genug: Neben privater Querelen innerhalb des Aristokratenclans bringt ein Attentat auf den König das blaue Blut in Wallung.

Opulentes Setting, charismatische Darsteller, spitzzüngige Dialoge – Serienschöpfer und Autor Julian Fellowes bleibt dem Erfolgskonzept des TV-Formats treu. Mit Regisseur Michael Engler inszeniert er eine Leinwand-Soap, die Fans und Neueinsteigern gerecht wird. Trotz zweistündiger Spieldauer champagnisiert sich das Ensemble kurzweilig durch das britische Adelsleben der 20er-Jahre.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!