"9 Plätze - 9 Schätze"Das Juwel 2021 liegt in Vorarlberg, Bronze für die Steiermark

Achte Ausgabe von „9 Plätze – 9 Schätze“: Wieder einmal gewann ein Gewässer! Gold für Vorarlberg mit dem Wiegensee, Silber für Tirol. Ein Dacapo gibt es am 27. Oktober mit Armin Assinger ab 21 Uhr in ORF 2.

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9 Plaetze - 9 Schaetze
Armin Assinger und Barbara Karlich führten durch die ORF-Show © ORF
 

"Mei Herz fangt an zum schlogn – wenn’s di von da weitn aus scho siag“, sang Andreas Gabalier in der achten ORF-Ausgabe von „9 Plätze – 9 Schätze“. Und könnte damit den Sieger bzw. das gekürte Juwel Österreichs gemeint haben, es waren aber Zeilen aus seinem Lied „Auf der Alm“, das er neben dem Titel „Home Sweet Home“ im Gepäck hatte, während Barbara Karlich in der Fan-Zone an vielen Gläsern nippen musste. Uhudler, Blumenwein und Schnaps waren auch dabei.

Von der neunköpfigen Promi-Jury der Show – darunter die Amadeus-Gewinner Chris Steger („Zefix“) und Melissa Naschenweng („Lederhosenrock“), Chocolatière Julia Zotter, Bestseller-Autor Bernhard Aichner und Top-Mime Erwin Steinhauer – regnete es viele Punkte jedenfalls für Tirol (Gschnitztal, 54 Punkte), Vorarlberg (Wiegensee, 53 Punkte), für Wien (52 Punkte erreichten die Blumengärten Hirschstetten im 22. Gemeindebezirk Donaustadt) und für das Burgenland (Willersdorfer Schlucht, 51 Punkte). Das südsteirische Handwerkerdörfl in Pichla wurde mit 46 Punkten bedacht. Kärnten (Blumenberg Mussen) mit 44 Punkten. Einen Punkt mehr (also 45) erreichte Salzburg mit den Krimmler Wasserfällen.

Die endgültige Entscheidung fiel aber erst durch das Telefonvoting: Der Sieg 2021 geht an Vorarlberg. Silber für Tirol, Bronze für die Steiermark! Der Wiegensee liegt im Gemeindegebiet von Gaschurn am Fuß der Versalspitze auf einer Höhe von 1925 Metern. Er kann nur zu Fuß erreicht werden.

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Der Wiegensee gewann für Vorarlberg "9 Plätze" Foto © ORF

Ein museales Kleinod also auf Platz drei:
Zu verdanken ist das Handwerkerdörfl in Pichla bei Mureck der unaufhörlichen Leidenschaft eines Mannes, der sich dem alten Handwerk verschrieben hat. In jahrzehntelanger Arbeit hat Gerhard Seher auf seinem Anwesen ein historisches Haus nach dem anderen errichtet und ein Dorf mit 25 Objekten geschaffen – fast ausschließlich Gebäude aus einem Umkreis von 50 Kilometern.
Seher rettete sie vor dem Verfall, baute sie in mühseliger Arbeit ab und in seinem „Dörfl“ wieder auf. Geschaffen hat der Autodidakt und leidenschaftliche Sammler sein Handwerkerdörfl ohne öffentliche Förderungen oder Spenden: „Ich habe 45 Jahre gearbeitet, alles, was ich verdient habe, steckt da drinnen“, erzählte der 65-Jährige der Kleinen Zeitung.
In seinem südsteirischen Freilichtmuseum zu sehen sind unter anderem eine Greißlerei, eine Schmiede, eine Wagnerei, die Werkstatt eines Schusters, ein Bienenhaus, ein Bauernhaus mit einer Rauchküche, ein Keuschlerhaus, eine Schule oder eine Kapelle. Dieses Refugium voller liebevoller Details ist das Lebenswerk des gelernten Buchdruckers. Eine liebevoll gestaltete Welt von gestern mit historischen Werkzeugen und Möbeln.
Das Burgenland schickte heuer die Willersdorfer Schlucht ins Rennen Foto © ORF

Der beliebte Bundesländerabend wird am Mittwoch mit Armin Assinger übrigens noch „verlängert“: Um 21 Uhr steht in ORF 2 die Sendung „9 Plätze – 9 Schätze: So schön ist Österreich“ auf dem Programm. Dabei werden alle 27 Orte und Plätze, die die Bundesländer insgesamt heuer ins Rennen geschickt haben, noch einmal vorgestellt – damit das TV-Publikum nicht nur die neun Landessieger in ihrer Bilderpracht kennenlernt, sondern eben alle Geheimtipps 2021.

Die Sieger im Rückblick

2020 gewann die Steiermark (Strutz-Mühle in Wielfresen bei Wies).
2019: Vorarlberg (Lünersee).
2018: OÖ (Schiederweiher).
2017: Vorarlberg (Körbersee).
2016: Tirol (Kaisertal).
2015: Vorarlberg (Formarinsee & Rote Wand).
2014: Steiermark (Grüner See/Tragöß).



Das Handwerkerdörfl im südsteirischen Pichla landete auf Platz drei Foto © ORF

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Silber für das Gschnitztal (Tirol) Foto © ORF

Die Krimmler Wasserfälle traten für Salzburg an Foto © ORF

Kommentare (10)
AloisSteindl
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Eigentlich eine schöne Sendung

Ich sehe mir diese Sendung als eine der wenigen an. Es freut mich einfach, schöne und interessante Ortschaften zu sehen. Auf das Drumherum könnte ich gern verzichten.
Schade finde ich, dass dies in einen Wettstreit ausartet, Steirer gegen Kärntner, ... und natürlich alle gegen die Wiener. Ich fand gestern alle Orte sehenswert und wüsste nicht, ob ich etwa eher für das Naturschauspiel Krimmler Fälle, das die Natur geschaffen hat, oder das Menschenwerk Handwerkerdörfl stimmen möchte. Schön wär's halt, wenn man ohne Zwist beides genießen könnte. (Kann man eh, die Abstimmung ist halt überflüssig.)
Ich habe die Sendung diesmal hauptsächlich wegen der Mussen angesehen, die ich leider noch nie besucht habe, obwohl sie mir schon oft empfohlen wurde. Da möchte ich unbedingt mal hin.

Sepp57
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Jo, die Karlich,

di passt do guat dazua. A fests Weibsbüld, a wantsche Tudel . . .

cockpit
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Sepp

Aus welchem Jahrhundert stammen Sie?

tomtitan
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Ich tippe auf

Paläozoikum ;)))

gmirakel
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Muß das sein?

Leider ist es schon zur Gewohnheit geworden, persönliche Beleidigungen ins Netz zu stellen, weil eh nichts passiert. Ich weiß nicht wie sie aussehen, aber all zu schön dürften sie auch nicht sein.
Frau Karlich als unförmig zu bezeichnen ist einfach nur schäbig. Das Dirndl stand ihr gut.

blumsi
3
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Schwach

Vielleicht sollte der ORF die Kommentatoren ausstauschen, man hört und sieht ja nur noch Assinger. Hat den ORF nicht mehr was besseres zu bitten? Glaub ich aber nicht wenn ich doch nur die Orf Kärnten heute Sendungen oder die guten Morgen Kärnten Sendungen anhöre, sind alle viel kompetenter als Assinger .

Industriefreund
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Super

Freut euch über Touristenmassen, Müll und sonstige Nettigkeiten des Overtourism. Nicht um alles Geld der Welt würde ich mein Lieblingsplatzerl verraten.

meinemeinung63
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Anssinger!

Montag Assinger,Dienstag Assinger und heute Assinger! Gratulation an den ORF für die Abwechslungsreiche Programmgestaltung!

Griesson
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Wenn in diesem Format...

... bullshit-Bingo Worte wie "sanfter Tourismus", "naturnahes Erlebnis" etc. fallen, kann man sich nur an den Kopf greifen. Ist doch gerade dieses Format schuld an massivem Overtourism an den gezeigten Orten. Siehe bspw. Grüner See & Strutz-Mühle.

merch
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...

Jetzt haben wir dann fast alle Vorarlberger Seen durch...