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Freude an der Leistung Das steckt als Sinn im „Tag der Arbeit“

Der tägliche Morgenpost-Kommentar aus der Chefredaktion.

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Was feiern wir eigentlich am Tag der Arbeit? Dass Arbeit so lustig ist? Dass wir froh sind, eine zu haben? Dass sie uns Brot gibt? Zu viele Kohlehydrate sind ungesund. Die alte, fahnendurchtränkte  Aufmarsch-Arbeiterromantik wirkt aus der Zeit gefallen. Etwas zwingend Neues hat sich nicht etabliert. Alljährlich versuchen wir in unserer Zeitung, dem Phänomen dieses Feiertags journalistisch näherzukommen. Ich hege den Verdacht, dass uns das aufgrund der Komplexität des Gegenstandes kaum gelingt.

Kommentare (2)
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reschloff
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3
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Der Neid is a Hund....

Besser kann man nicht ausformulieren, wie es wirklich mit der Freude an Leistungsbereitschaft bestellt ist!
Der, der sich verantwortungsvoll und leistungsbereit einbringt, darf nicht mehr haben, als jene, die sich nicht anstrengen??

jg4186
2
4
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Freude an der Leistung ?

Klingt wie eine Werbeschrift für SK & Co.
"Was war mei Leistung?" hat ja einer einmal gefragt.
Was ist die Leistung einer Mutter, die auf Karriere und Einkommen verzichtet zum Wohle ihrer Kinder?
Was ist die Leistung von Eltern, die ihr behindertes Kind aufopfernd und liebevoll begleiten und betreuen?
Echte, wahre, bleibende "Leistung" wird so oft nicht wahrgenommen, übersehen, vergessen. Die da so gerne und oft von Leistung reden in Politik oder Wirtschaft, haben sich vielleicht viel geleistet, aber nicht unbedingt wirklich Bleibendes zum Wohle der Menschen getan.
Gerade in der Zeit der Pandemie haben viele Menschen Großartiges geleistet - das Hauptwort Leistung passt da nicht wirklich.
"Was für Kinder das Spielen ist, ist für die Erwachsenen Arbeit" - diese Definition von Arbeit gefällt mir gut! Leistung ist dann nebensächlich.