Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Menschen erzählen Was mir mein Beruf bedeutet

Markus Hödl, Eichfeld bei Mureck, Waschanlagentechniker: „Ich war noch nie stempeln, die Arbeit hat mich immer gefunden. Sie bedeutet für mich und meine Familie Wohlstand. Wenn dann noch die Freude dazu kommt, ist es optimal. Ich habe zwar einen Chef, kann mir aber meine Arbeitszeit flexibel einteilen und bin somit auch mein eigener Chef. Ich bin gerne unterwegs und da ich österreichweit 26 Anlagen betreue, komme ich viel herum. Mir gefällt auch sehr, dass ich bei meiner Arbeit viele Leute und neue Orte kennenlerne.“

Walter Schmidbauer

Christoph Puchas, Gleisdorf, Arbeiter am städtischen Wirtschaftshof: "Ich mache vieles, vom Rasenmähen bis zu Reparaturen im Kindergarten. Von November bis März bin ich in Bereitschaft für den Winterdienst. Mir gefällt, dass meine Arbeit sinnvoll für die Leute ist und ich viel im Freien bin. Die Tätigkeiten ändern sich geringfügig, im Moment gibt es Corona-Maßnahmen wie Testen."

 

Katharina Lagler

Hannah Schlömmer, Fohnsdorf, Zerspanungstechnikerin bei ATB Spielberg: Das Tolle an meinem Beruf ist, dass ich einen Plan vorgelegt bekomme und am Ende ein fertiges Erzeugnis in Händen halten kann. Etwas herzustellen ist ein gutes Gefühl, das macht mich stolz. Außerdem ermöglicht mir das gute Einkommen, selbst für mich zu sorgen und nicht von anderen abhängig zu sein. Ich hoffe, dass ich nach der ATB-Werksschließung wieder eine solche Stelle bekomme.

Raphael Ofner

Michael Rössl vom Gasthof Rössl in Stallhofen

Michael Rössl, Gastronom aus Stallhofen: Es steckt ganz viel Leidenschaft in meinem Beruf, vor allem der Umgang mit dem Gast, die top Produkte und die vielen Details machen für mich die Tourismus-Branche einzigartig. Gerade die neuen Herausforderungen machen keinen Tag wie den anderen. Da hat das letzte Jahr wieder gezeigt, wie flexibel man in der Gastronomie sein kann. Also für mich ist es die spannendste und schönste Branche der Welt.

Videofotograf Dietmar Kump

Klaus Pirnik, Waltendorf in Graz, Kehrmaschinenfahrer: "Arbeiten bedeutet für mich zu leben. Es ist es ein schönes Gefühl, wenn ich in den Rückspiegel schaue und sehe, dass der Platz hinter mir nach getaner Arbeit wieder sauber ist. In den letzten Jahren hat sich viel verändert. Es gibt immer mehr To-Go-Verpackungen, die auf Wiesen und Wegen statt in den Abfallkübeln entsorgt werden."

privat Holding Graz

Helge Plaschg, Lieboch, Zusteller bei der Post: "Ich bin seit 36 Jahren bei der Post. Mir macht die Arbeit nach wie vor Spaß, sie bedeutet mir viel. Durch Corona ist das Zustellen definitiv anstrengender geworden: Die Anzahl der Pakete hat stark zugenommen. Gleichzeitig ist aber auch die Dankbarkeit der Menschen zu spüren. Es ist, als ob man die Anerkennung wiedergefunden hat."

KK

Mateja Jerič, Graz, Managerin einer Supermarkt-Filiale: "Meine Arbeit ist mir sehr wichtig, ich schätze die gute Zusammenarbeit in meinem Team. Besonders stolz bin ich auf die geballte Frauenpower: 29 von 35 Mitarbeitern sind Frauen. Durch Corona hat sich bei uns einiges verändert. Ich wünsche mir bald wieder ein Lächeln mit meinen Kollegen – ganz ohne Maske – austauschen zu können."

REWE Group

Anja Fritz, Bad Loipersdorf, Gemeindegärtnerin: "Als gelernte Floristin bin ich für die Pflege der zigtausenden Blumen und Grünpflanzen im Thermenkurort mit seinen drei Ortsteilen zuständig. Seit meiner Kindheit liebe ich Pflanzen und habe das Hobby zu meinem Traumberuf gemacht. Mit viel Kreativität und Können kreiere ich je nach Jahreszeit blühende Kompositionen. Das schönste Erlebnis ist es, wenn Leute Freude daran finden und den Blumenschmuck aus nächster Nähe bestaunen."

Gerald Hirt

Marc Wilding (Einzelhandelskaufmann aus Leoben): Meine Begeisterung für das Lesen wurde bereits in der Kindheit geweckt. Nach meiner Lehre im Baustoffhandel ist mir der Einstieg in das Buchgeschäft gelungen. Seit nunmehr sieben Jahren kann ich meine Freude an Büchern mit meiner Arbeit verbinden. Bei unseren vielen Stammkunden habe ich bereits ein Gefühl für das, was sie interessieren könnte, und kann sie daher gut beraten. Dieser direkte Kontakt, das Gespräch mit den Menschen, der mir sehr wichtig ist, ist während des Lockdown leider weggefallen. Bestellungen wurden per Mail oder Telefon, mit Abholung oder Zustellung, abgewickelt. Aber unsere Stammkunden sind uns Gottseidank treu geblieben.

Brigitte Schöberl

Christine Pollerus, Graz, Gesangslehrerin: Ich unterrichte fortgeschrittene Amateure in klassischem Gesang. Es macht mir dabei großen Spaß ihnen zu helfen, ihre Stimme und ihren Ausdruck zu finden. In den letzten Monaten war zumindest Einzelunterricht möglich - allerdings mit Test und Maske. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn auch das Singen im Ensemble wieder möglich sein wird.

KK

Vanessa Zeiner, Dölsach, Einzelhandelskauffrau: Gerade in Zeiten wie diesen, ist es nicht selbstverständlich, einen Job zu haben. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch wenn ich derzeit noch in Kurzarbeit bin - man schätzt die Arbeit umso mehr. Es imacht Spaß und es ist immer wieder schön, wenn unsere Kunden mit einem Lächeln wieder aus dem Geschäft herausgehen.

Kasupovic

Mara Puntigam, Turnau, Tourismuscoach: Ich fand es immer schon romantisch, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, Betriebe aus der Region zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, besonders im Hinblick auf digitale Vertriebswege. Ich versuche, alle für 19. Mai startklar zu machen. Es ist ein sehr interessanter Job.

TRV HOCHsteiermark, Enola Graf

Kristina Glantschnig, Graz, Diplomkrankenpflegerin am LKH-Univ. Klinikum Graz (Klinische Abteilung Endokrinologie & Diabetologie): Die Arbeit in der Pflege ist herausfordernd, aber auch sehr erfüllend und für mich persönlich mehr als nur ein Job, um den Lebensunterhalt zu sichern. Die Pflege macht einen großen Teil meiner Identität aus. Insbesondere in meinem Spezialgebiet Diabetesberatung arbeite ich gerne und mit viel Leidenschaft.

(c) KANIZAJ | 2019

Nora Voller, Volksschullehrerin in St. Georgen an der Stiefing:  Es bereitet mir viel Freude mit den Kindern gemeinsam neue Dinge zu entdecken, auch wenn sich dies in der derzeitigen Situation etwas schwieriger gestalten lässt. Die Arbeit ist nun „anders“, aber wir LehrerInnen sind stets bemüht, das Beste daraus zu machen. Ich bewundere meine Schülerinnen und Schüler, wie toll sie die letzten Monate bewältigt haben.

K.K.

Beisa „Isa“ Halavac, Villach, Filalleiterin Wienerroither: Seit 10 Jahren arbeite ich nun schon bei Wienerroither und ich genieße es jeden Tag aufs Neue. Ich schätze den Kundenkontakt und es macht mir Freude, zu bedienen und Menschen etwas Gutes mit auf den Weg zu geben. Außerdem ist das Arbeitsklima wie kein zweites, wir sind ein tolles, eingespieltes Team.

Martin Johaim

Sonja Stocker, Mode-Beraterin in Bad Mitterndorf: Es ist schon ein Privileg, mit so schönen Dingen arbeiten zu dürfen. Ich berate Damen und Herren bei der Auswahl besonderer Kleidungsstücke. Eigentlich steht auf meiner Visitenkarte Kleiderarchitektin. Im letzten Jahr war es etwas schwieriger, weil viele Festivitäten und Feierlichkeiten weggefallen sind. Aber eigentlich kauft man ja, um sich oder dem Partner eine Freude zu machen und sich wohlzufühlen. Ich übe meinen Beruf mit Freude und Leidenschaft aus. Am meisten gefällt mir, wenn die Gesichter der Kundinnen und Kunden bei der Auswahl zu strahlen beginnen.

Gerhard Pliem

Heidemarie Penker, Büroangestellte, Gmünd in Kärnten: Alle, die in Zeiten wie diesen, Arbeit haben, können sich glücklich schätzen! Ein Leben ohne Arbeit ist für mich unvorstellbar. Sie ist wie die Luft, die ich zum Überleben brauche! Wenn dann der Beruf zur Berufung wird, führt das zu geglücktem Leben.

Pleschberger

Thomas Bertonzel, Malermeister, Steuerberg: Für mich ist die Arbeit nicht nur Arbeit, sondern auch Berufung.
Mit meinem Vater bin ich in der Malerbranche sozusagen aufgewachsen. Es freut mich, wenn bei diversen Malergestaltungen im Innen- und Außenbereich das Projekt abgeschlossen ist, man den Vorher-Nachher-Effekt sieht und der Kunde mit meiner Arbeit zufrieden ist.

Manfred Schusser

Karl Möderitsch, Tischler, St. Filippen: Ich habe schon immer gerne mit Holz gearbeitet und habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich arbeite als Tischler und Bodenleger in einer Firma, die spezialisiert auf Sanierungen von Brand- und Wasserschäden ist. Es ist sehr abwechslungsreich, kein Tag gleicht dem anderen. Es freut mich dann natürlich auch, wenn der Kunde zufrieden ist.

KLZ

Sonja Deschmann, Bankangestellte, Maria Saal: Meine Arbeit bedeutet mir schon sehr viel, ich verbringe ja einen großen Teil meines Tages damit. Speziell in der Corona-Zeit habe ich meinen Job sehr zu schätzen gelernt. Die flexiblen Arbeitszeiten sind praktisch, man kann sich dadurch vieles einteilen. Die familiäre Beziehung und das Agieren untereinander schätze ich sehr. Alle arbeiten gemeinsam im Team und es wird niemand alleine gelassen. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, gerne in die Arbeit zu gehen – und das ist bei mir zum Glück auch der Fall.

KK

Nadja Hauser, St. Stefan im Lavanttal, Büroangestellte: Arbeit bedeutet für mich, seiner Leidenschaft zu folgen, seine Talente und Fähigkeiten zu entdecken und diese im Beruf oder der Berufung einzusetzen. Sei es in der großen Firma, im kleinen Familienbetrieb oder als Selbstständige. Ich arbeite gerne, aber ich „lebe“ auch gerne. Ich glaube, es ist wichtig, hier eine gesunde Balance zu finden.

Steinwender

Maria Kumer, Draurain, Pharmazeutin: Ich bin froh, dass ich in der Krise arbeiten konnte. In der Apotheke haben wir alle Covid 19-Vorschriften eingehalten und fühlten uns sicher vor Ansteckungen. Ich denke öfter an Menschen, die durch die Krise ihre Arbeit verloren haben, die nicht arbeiten dürfen und große finanzielle Probleme haben. Wir bekommen viele Tragödien gar nicht mit.

Katz-Logar
1/22
Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren