KommentarMillionen-Minus: "Die Stadt hat keine Zeit zu verlieren"

Infolge der Coronakrise steigen die Schulden der Stadt Klagenfurt Ende des Jahres auf 142 Millionen Euro. Warum jetzt dringend eingespart werden muss.

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© kk
 

Am 16. März 2020 gab es in Österreich den ersten Corona-Lockdown. Die verheerenden Auswirkungen auf die Finanzmärkte waren spätestens im Sommer absehbar – also ungefähr zu jener Zeit, in der Christian Scheider wohl schon an seiner Kandidatur fürs Bürgermeisteramt gefeilt haben dürfte. Ein Corona-Jahr später steht die Stadt vor einem katastrophalen Budgetminus. Bei der Gemeinderatsitzung am Mittwoch waren sich die Parteien zumindest in einem Punkt einig: So kann es nicht weitergehen.

Kommentare (3)
archiv
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Warum werden die Klagenfurter Gebührenzahler (Kanal und Müll) nicht informiert, dass ...


... die Stadt Klagenfurt seit vielen Jahren die Überschüsse in den Gebührenhaushalten Kanal und Müllentsorgung für den "allgemeinen Haushalt" verwendet.

Diese Mittel (interne Darlehen) müssen aber vom "allgemeinen Haushalt der Stadt" innerhalb bestimmter Fristen und mit Zinsen etc. an die "Gebührenhaushalte" zurückgezahlt werden.

Wo bleiben die Informationen um wie viele -zig Millionen es da genau geht und wann und wie Herr BGM, Scheider und Co. beabsichtigen, diese Millionen-Schulden an die "Gebührenhaushalte Kanal und Müll" zurückzuzahlen?

one2go
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Frage

Stadtregierung-Team Kärnten-Verantwortung -> wie soll das bitte zusammenpassen???🤣😢

ulrichsberg2
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Egal wer in der Stadt das Sagen hat - Entscheidungen trifft.

Schlechter als unter der wenig bürgerfreundlichen und von oben herab regierenden Frau Bürgermeisterin wird es wohl nicht kommen. Coronabedingte Mehrausgaben müssen, durch noch mehr, magistratsinterne Einsparungen ( deren gibt es viele ) kompensiert werden.