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Feistritz im RosentalGerhard Dörfler: "Ortstafelfrage ist kein politischer Spielball mehr"

Nach hitzigen Diskussionen im Vorfeld stimmte der Feistritzer Gemeinderat dem Antrag für neue zweisprachige Ortshinweisschilder in Suetschach und Matschach zu. Atlandeshauptmann Gerhard Dörfler hielt ein Plädoyer für Konsens.

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Dörfler, Feinig
Altlandeshauptmann Gerhard Dörfler appellierte vor der Abstimmung dafür, alte Wunden nicht mehr aufzukratzen. © Braunecker
 

Groß war der Aufruhr in der Gemeinde Feistritz im Rosental, nachdem die Volilna Skupnost am 19. Mai einen Antrag für zweisprachige Ortsbezeichnungen in den Ortschaften Suetschach/Sveče und Matschach/Mače gestellt hatte. Einige Gemeindebürger sammelten daraufhin eine Unterschriftenliste gegen die neuen Bezeichnungen, die von insgesamt 205 Personen unterschrieben wurde. Davon stammten 53 Unterschriften aus Matschach und 44 aus Suetschach.

Kommentare (2)
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jatzko
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Es geht hier nicht wirklich um die zweisprachigen Ortstafeln

wie es von den Medien ausgelegt wird, sondern um die klammheimliche Vorgangsweise. Das wird aber nicht erwähnt. Warum wurde die Bevölkerung zu diesem Vorhaben nicht informiert? In einem Rechtsstaat sollte/muss es wohl selbstverständlich sein, dass die Gemeindebürger zu so einer Causa informiert werden, dieses ist aber nicht passiert. Eine Mitteilung im Vorfeld dieser Aktion hätte die aufgekommenen Unstimmigkeiten zum Großteil verhindern können, denn beinahe jeder ist bereit zum Konsens. Niemand hetzt oder ist "von gestern" - wir sind alle mündige Bürger und schon längst in der multikulturellen Welt angekommen! Warum nicht gleich 3-sprachige Ortstafeln?

zill1
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Suetschach

Es ist gut das es 2 Sprachige Ortstsfeln gibt weil damit den Dummköpfen auf beiden Seiten nicht mehr gelingt uns Ale aufzuhetzen! Auch dem Herrn Dörfler sei gedankt der die Lösung geschafft hat und den ich vor 20 Jahren beruflich kennengelernt habe und als anständigen Menschen kennengelernt habe ! Aber meine Frage ist trotzdem ! Wenn sich das eine Dorf mit 2 Drittel Mehrheit gegen die Ortstafeln ausspricht und sie trotzdem kommen heisst das das die Frau Feinig eine Minderheit über die Mehrheit abstimmen darf! Aber laut ihren Worten keine Mehrheit über eine Minderheit! Ich als Mann der Mitte bin verwundert das der Herr Dörfler seinen alten Freund Herr Inzko SEINEN Herzenswunsch erfüllt in Suetschach obwohl er vor 10 Jahre vehement gegen Suetschach war ! Internet vergisst Gott sei Dank nichts !