Prekäre FinanzlageHaushaltssaldo beträgt Minus 40,6 Millionen Euro

Das aktuelle Haushaltsbudget der Landeshauptstadt weist ein Nettofinanzierungssaldo von Minus 40,6 Millionen Euro auf. Bei künftigen Budgets sieht der neue Finanzreferent dringend Handlungsbedarf.

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Neuer Platz Klagenfurt Rathaus
Im Klagenfurter Rathaus ist man sich der prekären finanziellen Lage bewusst © (c) Kleine Zeitung / Weichselbraun (Weichselbraun Helmuth)
 

Einen dringenden Handlungsbedarf sieht der neue Vizebürgermeister und Finanzreferent Philipp Liesnig im Budget der Landeshauptstadt. Neben sinkenden Nettozuflüssen aus Ertragsanteilen ist das strukturelle Defizit der Stadt eine Belastung für das Budget. Aufgrund des negativen Ergebnisses aus der operativen Gebarung in Höhe von 14,2 Millionen Euro sei die Stadt "nicht in der Lage, Schulden abzubauen, Investitionen zu tätigen oder Reserven zu bilden", mahnt Liesnig. Der Nettofinanzierungssaldo beläuft sich mittlerweile auf ein Minus von 40,6 Millionen Euro. "Wir müssen daher dringend eine Kurskorrektur vornehmen, sonst sind wir künftig nicht mehr in der Lage, ein Budget zu erstellen", sagt Liesnig. Auch Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) erkennt die schwierige finanzielle Lage. "Die Budgetsituation in Klagenfurt ist prekär. Wir werden wichtige Projekte machen müssen, können uns aber nur das leisten, was notwendig ist", sagt Scheider.

Kommentare (2)
Lowraider
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10
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Upps da wurde auf was vergessen!!

Auf die gewünschten Großprojekte wie Eishalle, Vitalbad usw. denke das die aktuelle Stadtregierung in dieser Legislaturperiode es auf eine Verschuldung von über 100 mio schaffen könnten !
Ob das die Leute verstehen die um Heizkostenzuschuss
ansuchen ?!

archiv
0
9
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War das der Grund für den .....


... raschen Rückzug von Herrn Pfeiler?