Erschütternde FaktenMit Corona-Symptomen im Kindergarten: Pädagoginnen schlagen Alarm

Befragung unter Kärntens Kindergärtnerinnen: 78 Prozent sagen, dass immer wieder Kinder mit Corona-ähnlichen Symptomen gebracht werden und sie daher Angst um ihre Gesundheit haben.

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14,5 Prozent der Pädagoginnen geben an, dass sie trotz Lockdown mehr als 95 Prozent der Kinder betreuen
14,5 Prozent der Pädagoginnen geben an, dass sie trotz Lockdown mehr als 95 Prozent der Kinder betreuen © Robert Kneschke - stock.adobe.co (Symbolfoto)
 

"Erschütternd!". Das ist das Urteil von Ralph Sternjak zu den Ergebnissen einer Umfrage in Kärntens Kindergärten. "Das Ausmaß an Angst unter den Pädagoginnen hat uns wirklich erschreckt", sagt der Regionalsekretär der Gewerkschaft GPA Kärnten. Grund: der Umgang mit Corona in den etwa 450 Kinderbetreuungseinrichtungen.

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ChiefKay
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Coronaähnlichen Symptomen?

Also Husten, Schnupfen? Zeigts ma mal a Kind welches um diese Jahreszeit ned so herumrennt? 🤣🤣
Und wenn ein Elternteil hauptberuflich Zuhause ist, also ohne Homeoffice etc, hat das Kind ja in den meisten Fällen eh keine Chance auf einen Kindergartenplatz, was sollen also die Aussagen, dass so viele eh Zuhause bleiben könnten?

zeus9020
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UND DANN GIBT ES ABER AUCH KINDERGÄRTEN....,....

....in denen man nur durch Zufall davon erfährt, dass sein Kind in einer Gruppe ist, in welcher bereits 4 Kinder positiv getestet wurden... und da gibt's KEINE offizielle Info darüber.....

Hausverstand2021
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und?

dann sind sie einfach natürlich immunisiert

yzwl
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Leider

gibt es viele unverantwortliche Eltern, und die anständigen müssen darunter leiden.

Amadeus005
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Die gab es auch schon vor Corona

Liegt aber auch am Arbeitsmarkt in dem
die Eltern stecken.

bill60
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Noch bedenklicher

Ist die Tatsache, dass in Betreungseinrichtungen, vor allem wenn sie im gleichen Gebäude untergebracht sind (Kindergarten und Krabbelstube) das Personal bei positiven Fällen einfach hin- und herwechseln muss. So wird das Ansteckungsrisiko ordentlich erhöht. Das passiert in einer Bezirkshauptstadt seit jeher andauernd.

Kathrin1009
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Teilweise stimmts

Aber ob Kindergärtnerinnen beurteilen können wer wann sein Kind wie betreuen kann, bezweifle ich. Eltern im Homeoffice arbeiten zu Hause, da kann man nicht nebenher noch Kinder betreuen. Viele Eltern sind aber auch generell gerade mit der Situation überfordert, haben psychische Probleme oder andere Sorgepflichten, das werden die Betroffenen sicher nicht mit den Kindergärtnerinnen besprechen.
Logisch wäre, wenn man die Eltern auf die Problematik aufmerksam macht, einfach anspricht, eine anonyme Umfrage wird wenige Probleme lösen.

silentbob79
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Kathrin1009

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Kindergärtnerinnen keine Krankenschwestern sind und Kindergärten keine Krankenstationen. Wenn ein Kind krank ist (egal ob Covid , Grippe, Masern oder sonstwas) hat es im Kindergarten nichts verloren. So einfach ist das.

Wie kommen denn die Pädagoginnen, die anderen Kinder und deren Eltern dazu, einer Infektionsgefahr ausgesetzt zu werden, nur weil ein paar Eltern es nicht schaffen ihr Kind zu betreuen wenn es krank ist?

Kathrin1009
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Das bestreite

ich nicht. Natürlich sollen kranke Kinder zu Hause bleiben. Aber wegen einem Schnupfen kann man halt nicht den ganzen Winter in der Arbeit ausfallen, das werden alle Eltern von Kindern kennen. Die Erkältungszeit ist nämlich trotz Corona da und nicht jedes Kind das niest ist automatisch C-infiziert.

sakh2000
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Weil hier keiner was schreibt,

schreib ich. Als unsere beiden Töchter in der Kleinkindergruppe bzw. im Kindergarten waren, gab es die einfache, verpflichtende Regel - kranke Kinder werden nicht angenommen bzw. sind abzuholen und dürfen erst mit ärztlichen Attest wieder zurückkommen. Das war manchmal hart und nervig - hat aber seine Wirkung gehabt.

Die Kinderbetreuerinnen sollten sich jedoch vor den Kindern ohne Symptome mehr fürchten, denn wie bekannt ist, haben ja die Kleinen keine Symptome bei einer Covid-19 Erkrankung. Somit wird das wohl in den alllllllllermeisten Fällen eine harmlose Erkältung sein.