Hunderte AnzeigenPolizist als Opfer einer Hasswelle im Internet

Kärntner (32) war bei Corona-Demo in Innsbruck im Einsatz. Dort wurde er fotografiert, sein Bild mit falschen Behauptungen in sozialen Medien veröffentlicht. Jetzt hagelt es Anzeigen.

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Trotz Verbots nahmen an der Demo in Innsbruck hunderte Personen teil
Trotz Verbots nahmen an der Demo in Innsbruck hunderte Personen teil © APA/ZEITUNGSFOTO.AT/LIEBL DANIEL
 

"Lasst dieses Gesicht des Polizisten um die Welt gehen. Dieser Polizist eskalierte bei der Demo in Innsbruck. Ein 82-jähriger, unschuldiger Mann wurde zu Boden gerissen, verhaftet, und stundenlang verhört. Dieser Polizist ist schuldig."

Kommentare (28)
fritzthecat333
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gut so !

Diejenigen "Mausklicktäter", welche glauben, das Internet und soziale Medien für Hetze und Stimmungsgmacherei gegen Einzelne missbrauchen zu können, sollen dafür bestraft werden!

Diese Art von "Mobmentalität" hat schon einige Leben gekostet!

alfjosef
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Kein Pardon im Netz! Polizisten sind kein Freiwild im Netz!!

Da hat es keinen Pardon zu geben! Hass hat keine Chance zu haben - egal gegen wen.
Polizisten die ihres Amtes walten sind kein Freiwild im Netz!
Hoffentlich be-urteilen die Gerichte dies "richtig" und der Anwalt möge das Richtige tun bei seinen Vorbringen.
Es ist zu wünschen, ja zu erwarten dass die GÖD hier die Vertretung übernimmt, schliesslich hat der Polizist ja auch im Dienst gewirkt!

deCamps
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Frage. Und warum ist dies noch nicht geschehen?

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Die EU-Kommission hatte keine gravierenden Einwände gegen das österreichische Hass-im-Netz-Gesetzespaket erhoben. Sie begrüßte das Ziel der Initiative, gleichzeitig hält sie gemeinsame Maßnahmen auf EU-Ebene jedoch für wirksamer. Und wieder kann ich die neunmalklugen und besserwisserischen Kommentare aus Brüssel vernehmen.

deCamps
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Mehr ist aus meiner Sicht und nach meiner Meinung. dazu nicht zu sagen.

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Hier gehören alle gesetzlichen Möglichkeiten mit ihren Durchführungsbestimmungen ausgeschöpft. Bis zum letzten Beitrag im hintersten Winkel des Internets. Hier besteht auch grenzüberschreitendes Recht im EU-Raum. Trivial banal ausgesprochen, das war Rufmord.

Diese Demonstration war ungesetzlich, da nicht angemeldet und die Polizei hat sie aufgrund einer behördlichen Verfügung zu rechtens aufgelöst. Alle dabei entstandenen Ereignisse besitzen daher Kausalität.
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Es geht hier nicht darum was nicht sichtbar gewesen sein sollte, sondern um die sichtbar und lesbaren Fakten, um die Tatsache von gesetzlichen Verletzungen Beleidigungen, Unterstellungen, Verdächtigungen, Annahmen und Vermutungen gegenüber einen Menschen und generell gegen die Polizei.
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Anscheinend versuchen hier Poster wie @Bond und @GlebNershin noch weitere Unwahrheiten wie u.a. Unterstellungen, Vermutungen, Verdächtigungen zu verbreiten. Langsam wird es Zeit das massivst in einige Handlungs- und Verhaltensweisen gegenüber Menschen im Internet eingegriffen wird.
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Ich freue mich das hier die Gerichte die Möglichkeit bekommen haben mit einer legalen dementsprechenden Generalprävention vorzugehen.

deCamps
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Keine Diskussion und Frage.

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Natürlich sollte der Einsatz von staatlichen Institutionen die täglich für unsere Sicherheit sorgen Verhältnismäßigkeit besitzen. Dabei sollten wir aber nicht vergessen das in Österreich ca. 28.700 "menschliche" Sicherheitsorgane (Polizisten) ihre Tätigkeit ausüben.
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Dazu gibt es auch bei vermutlich angeblicher Polizeigewalt Wahrnehmungen dazu anzuzeigen, wobei dann Untersuchungen bzw. Ermittlungen ohne u.a. Unterstellungen und Vorurteile eingeleitet werden. Das ist so in einem demokratischen Rechtsstaat.

levis555
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@deCamps Ich kann Sie da beruhigen. Schon seit geraumer Zeit

wird von Anwälten gegen Hasspostings und dgl. vorgegangen. Jedes beleidigende Posting oder Hassposting auf Facebook, aber auch in Zeitungsforen (Zeitungen werden von Anwälten zur Herausgabe von Userdaten gezwungen) kann und wird so in Geld umgewandelt. Zwei- bis Dreitausend Euro an Abstandszahlung pro Posting sind da nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Kommt es zum Prozess, weil der/die Eine oder Andere etwas langsam beim Begreifen ist, und glaubt „war eh nicht so schlimm“, wird es sehr schell empfindlich teurer. Und das ist gut so…
Mich wundert immer wieder die Unverfrorenheit so mancher Pleampln, welche da in den Foren ihr Gift verspritzen. Aber seien Sie sicher, man kann und wird für derlei in Euro und Cent zur Rechenschaft gezogen…

deCamps
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Schön diese Worte zu lesen. Danke für diesen Hinwweis.

Ich nehme an das werde ich dann auch bei Austria Statistik in der Gerichtsstatistik lesen können, da es sich um gerichtliche Verurteilungen handelt. THX.

levis555
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Wohl kaum, da bisher die meisten Verfahren

schon im Vorfeld verglichen wurden. Das sind dann eben um die €2.000, welche (meist auf Ratenzahlungsbasis) abgestottert werden.

woody68
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Jeder teilt einfach ohne nachzudenken ob das stimmt!!!!

Das gehört sich auch so! Vielleicht wird dann das so schöne TEILEN und gefällt mir drücken ohne nachzuforschen oder einfach nur nachzudenken einmal unterbunden!!!!

future4you
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Netzsperre für alle,

die die sachliche Ebene verlassen und auf die persönliche Ebene wechseln. Denn was da oft im Netz an Hass abgeht, ist kaum mehr erträglich. Persönliche Meinungsvielfalt sehr gerne, aber Verletzungen, Vernaderungen und Erniedrigungen, nein und nochmals nein!!! Die Würde des Menschen ist unantastbar! So steht es schon in der Menschenrechtscharta geschrieben.

stefstef
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Facebooksperre

In so einem Fall sollte man die Leute zusätzlich zumindest für ein Jahr auf Facebook und Co sperren.

Flogerl
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Im Prinzip ....

.... geb ich dir schon recht. Aber richtig weh tut's denen nur, wenns Geld kostet. Pro Kopf ein paar tausend Euro und schon sind einige geläutert !

Lepus52
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Ich hoffe, dass er Rechtsschutz durch die GÖD bekommt?

Die Klagen sind dienstlich verursacht.

calcit
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Natürlich…

steirischemitzi
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richtig so!

ob da ein paar schon schwitzen? finde absolut richtig was der Hr. Polizist macht... man muss sich nicht alles gefallen lassen!

Sante
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Richtig

Lt. Artikel hat der Polizist nichts falsches oder rechtswidriges gemacht und wenn ja, dann werden auch hier die Gerichte sprechen. Auf jedenfall hat er recht mit den Anzeigen. Da geht's ja nicht nur um die Polizei bzw. den Ruf der Polizei (man mag ja über die Polizei denken was man will aber ohne sie hätten wir bestimmt weit größere Probleme!) sondern es geht hier auch um seinen persönlichen Ruf und auch darum, dass die Leute endlich merken, dass das Internet kein Tal der Gesetzlosen ist und man nicht anonym auf wen losgehn und draufhacken kann!
Keinen Fehler gesehen alles richtig gemacht Herr Inspektor!

scionescio
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Die einzig richtige Vorgangsweise gegenüber diesen verblendeten Dumpfbacken …

… mit Erklärungen kommt man ja mangels fehlender kognitiver Minimalausstattung auf der Gegenseite nicht weit - vielleicht lernen sie etwas, wenn sie ordentlich Strafe zahlen müssen!

freeman666
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Der Polizist hat vollkommen recht und richtig gehandelt.

Wer glaubt im Internet Drohungen, Lügen und Rufschädigung ungestraft verbreiten zu dürfen, wird sehr häufig Bekanntschaft mit den Strafbehörden machen.

koko03
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Vollkommen richtig !!

Ich hoffe jeder und wirklich jeder der mit der Sache was zu tun hat gehört verurteilt ohne wenn und aber !!

Bond
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Maskiertes Opfer

Trotz FFP 2 Maske hat ihn ein Bekannter sofort erkannt. Vielleicht ein Bekannter, mag sein. Aber Hunderte?

erstdenkendannsprechen
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wurde ja im netz geteilt -

hundertfach. darum geht es ja. niemand von denen, die das geteilt haben, kannten den polizisten persönlich - oder der polizist sie. trotzdem haben sie das hunderte geteilt.

Mein Graz
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@Bond

Aus welchem Grund verbreitet man eine Nachricht über jemanden, den man nicht einmal (er-) kennt?
Wohl aus Bösartigkeit oder Hass.

crawler
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Da gibt es

nichts anzuzweifeln. Wünsche ihm viel Erfolg und viele die es ihm nachmachen. Hoffendlich sind die Strafen saftig. In seiner Position kann man so etwas nicht zulassen.

bundavica
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Genau so

und nicht anders!

Flogerl
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Sehr gut !

Egal ob es, wie hier einen Polizisten, oder andere betrifft, gegen diese immer mehr zunehmende feige Unart im Internet muß endlich hart durchgegriffen werden. Die meisten glauben ja nach wie vor, dass sie im Netz anonym sind, was eben kräftig in die Hose gehen kann. Ganz arg sind diese Auswüchse ja auch bei den verschiedenen Pandemiediskussionen !

Mein Graz
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Völlig richtige Vorgangsweise

Wer so eine Meldung teilt ohne die Richtigkeit zu prüfen gehört angezeigt.
Da geht es nicht um Geld sondern um den guten Ruf, als Mensch und Polizist!

 
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