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Covid-Folgen Kärnten fordert vom Bund 60 Millionen Euro ein

Hohe Mehrkosten und Einnahmenausfälle wegen Covid: Bei Konferenz der Landesfinanzeferenten wurde Bund zum Zahlen aufgefordert. Für Kärnten sind 20,7 Mio. für Covidmaßnahmen und 40 Mio. für Spitäler offen.

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Gesundheits- und Sozialreferentin Beate Prettner, Finanzreferentin Gaby Schaunig: Finanziell von den Coronafolgen stark betroffen
Gesundheits- und Sozialreferentin Beate Prettner, Finanzreferentin Gaby Schaunig: Finanziell von den Coronafolgen stark betroffen © Eggenberger
 

Die finanzielle Problemlage ist in allen Bundesländern gleich, so Kärntnens Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig (SPÖ) Freitag nach der Onlinekonferenz aller Finanzreferenten. Wegen der Covid-Maßnahmen entstehen hohe Mehrausgaben, etwa für Teststraßen, Impfaktionen, Krankentransporte, Quarantäne- und Hygienemaßnahmen. 17,1 Millionen Euro habe Kärnten 2020 vom Bund dafür bereits erhalten. Doch 12,7 Millionen seien fürs Vorjahr noch offen. Bis 31. März dieses Jahres entstand eine Summe von 20,7 Millionen, die der Bund noch an Kärnten zahlen muss. Von allen Finanzreferenten kam Freitag die Forderung an den Bund zur Refundierung. "Ob es 100 Prozent sein werden, wissen wir nicht", so Schaunig auf Anfrage der Kleinen Zeitung. Jeder Euro Refundierung sei wichtig, denn das Land trage selbst hohe Kosten für Covid-bedingte Sozialleistungen, höhere Wohnbeihilfen, KWF-Mittel, die Wirtschafts- oder Gemeindehilfepakete.

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