"Historischer Durchbruch"Zugang zu sauberer Umwelt wird Menschenrecht - bringt das etwas?

Die Vereinten Nationen erkennen Leben in einer sauberen Umwelt erstmals als Menschenrecht an, die Entscheidung soll zu strengeren Umweltgesetzen führen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Menschenrechtsrat nahm Resolution mit großer Mehrheit an, der Sonderberichterstatter spricht von einem historischem Durchbruch. © (c) AFP (CHANDAN KHANNA)
 

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNO) hat erstmals anerkannt, dass Menschen überall auf der Welt das Recht auf ein Leben in einer sauberen und gesunden Umwelt haben. Eine entsprechende Resolution wurde mit 43 von 47 Stimmen angenommen, auch Österreich stimmte dafür. Der UNO-Sonderberichterstatter für Menschenrechte und Umwelt, David Boyd, sprach von einem historischen Durchbruch. "Das hat ein lebensveränderndes Potenzial in einer Welt, in der die globale Klimakrise jedes Jahr Millionen Todesfälle verursacht." Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass fast 14 Millionen Todesfälle pro Jahr - ein Viertel der weltweiten Gesamtbevölkerung - auf Umweltbelastungen zurückzuführen sind.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

zweigerl
0
1
Lesenswert?

Bringt nichts

Das "Anrecht" - ein Unterschied zum "Recht"? Vermutlich eine klare Abschwächung von Seiten der zahnlosen UN. Und als "Menschenrecht" das Natur-Anrecht auf einen eigenen Entitätsanspruch zu definiereren, heißt beinahe, den Bock zum Gärtner machen. Denn es ist der unersättliche Bedürfniskatalog der Spezies "Mensch", der die Natur längstens seit der Industrialisierung ruiniert. Das weiß auch der Öko-Gärtner Prinz Charles, wenn er mit seinem Aston Martin von Schloss zu Schloss unterwegs ist.