11 E-Autos bis 2027Das wird Kias neues Elektro-SUV EV9

Mit dem Concept EV9 nimmt Kia sein kommendes großes Elektro-SUV vorweg. Bis 2027 wollen die Koreaner elf elektrische Modelle in der Palette haben.

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Die Studie nimmt Kias kommendes Elektro-SUV EV9 vorweg © KIA
 

Da zeigt jemand aber Kante. Nicht nur mit dem unübersehbaren Hinweis auf ein kommendes Elektro-SUV, sondern auch mit der Ankündigung, bis 2027 nicht weniger als elf strombetriebene Modelle in der Palette zu haben. Und dieser jemand ist Kia.

Das Showcar Concept EV9 ist 4930 Millimeter lang, 2055 Millimeter breit und 1790 Millimeter hoch, während sich der Radstand auf 3100 Millimeter erstreckt. Wie schon der Kia EV6 basiert er auf der Plattformarchitektur E-GMP, insofern ist der EV9 natürlich auch das Schwestermodell zum kürzlich präsentierten Hyundai Ioniq 7, dessen Serienversion bereits für 2023 angekündigt ist.

Beide bringen deshalb potenziell schnelle 800-Volt-Ladetechnik mit, bei den Reichweiten ist das Concept Seven auf mehr als 480 Kilometer ausgelegt. Einzelheiten zum Antrieb verrät Kia noch nicht, aber wir dürfen wohl auch von einer Version mit Allradantrieb ausgehen.

Showcar: Kia Concept EV9

Kias Showcar Concept EV9 ist 4930 Millimeter lang, 2055 Millimeter breit und 1790 Millimeter hoch, während sich der Radstand auf 3100 Millimeter erstreckt.  Wie schon der EV6 basiert er auf der Plattformarchitektur E-GMP, insofern ist der EV9 natürlich auch das Schwestermodell zum kürzlich präsentierten Hyundai Ioniq 7, dessen Serienversion bereits für 2023 angekündigt ist.

KIA

Beide bringen deshalb potenziell schnelle 800-Volt-Ladetechnik mit, bei den Reichweiten ist das Concept Seven auf mehr als 480 Kilometer ausgelegt. Einzelheiten zum Antrieb verrät Kia noch nicht, aber wir dürfen wohl auch von einer Version mit Allradantrieb ausgehen.

KIA

Das SUV beweist Mut zu Ecken und Kanten, ein klassischer Kühlergrill ist nicht einmal mehr angedeutet. Dafür wird der Bereich der Haube, der üblicherweise zur Motorentlüftung dient, für ein Solarmodul genutzt, das Strom in den Akku einspeisen soll. Kamerasysteme ersetzen die Außenspiegel und die Dachreling lässt sich bei Bedarf ausfahren – bessere Aerodynamik, die sich positiv auf die Reichweite auswirkt.

KIA

Durch die rahmenlosen, gegenläufig öffnenden Türen betritt man eine Art Lounge, ein 27-Zoll-Breitbilddisplay dient zur Steuerung von Infotainment-, Klimatisierungs- und Komfortfunktionen. Der Bodenbelag besteht aus recycelten Fischernetzen, die Sitzbezüge aus wiederverwerteten Plastikflaschen und Wollfasern, und Leder durch vegane Alternativen ersetzt.

KIA

Das Lenkrad lässt sich einklappen, wodurch der nutzbare Raum des Interieurs erweitert wird – zwei Modi fokussieren sich auf die Situationen, in denen das Fahrzeug steht: In einem haben die Insassen haben die Möglichkeit, direkt miteinander zu interagieren, indem sich die der ersten und dritten Reihe gegenübersitzen, während die eingeklappte zweite Sitzreihe als Tisch dient. Im zweiten stationären Modus wird durch das Öffnen der Heckklappe und das Umdrehen der Sitze in der dritten Reihe das Interieur zur Aussichtsplattform.

KIA
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Das SUV beweist Mut zu Ecken und Kanten, ein klassischer Kühlergrill ist nicht einmal mehr angedeutet. Dafür wird der Bereich der Haube, der üblicherweise zur Motorentlüftung dient, für ein Solarmodul genutzt, das Strom in den Akku einspeisen soll. Kamerasysteme ersetzen die Außenspiegel und die Dachreling lässt sich bei Bedarf ausfahren – bessere Aerodynamik, die sich positiv auf die Reichweite auswirkt.

Durch die rahmenlosen, gegenläufig öffnenden Türen betritt man eine Art Lounge, ein 27-Zoll-Breitbilddisplay dient zur Steuerung von Infotainment-, Klimatisierungs- und Komfortfunktionen. Der Bodenbelag besteht aus recycelten Fischernetzen, die Sitzbezüge aus wiederverwerteten Plastikflaschen und Wollfasern, und Leder durch vegane Alternativen ersetzt.

Das Lenkrad lässt sich einklappen, wodurch der nutzbare Raum des Interieurs erweitert wird – zwei Modi fokussieren sich auf die Situationen, in denen das Fahrzeug steht: In einem haben die Insassen haben die Möglichkeit, direkt miteinander zu interagieren, indem sich die der ersten und dritten Reihe gegenübersitzen, während die eingeklappte zweite Sitzreihe als Tisch dient. Im zweiten stationären Modus wird durch das Öffnen der Heckklappe und das Umdrehen der Sitze in der dritten Reihe das Interieur zur Aussichtsplattform.

Kommentare (6)
pescador
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Schön

geht anders.

paulrandig
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Was hat die Schachtel...

... für einen CW-Wert?

Carlo62
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Ein hoher cw-Wert ist nicht alles,

es muss auch noch eine katastrophal niedrige Reichweite beinhalten? 🤣

reschal
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Zu futuristisch

und unpraktisch. Die gegenläufig öffnenden Türen waren beim BMW i3 schon Flop, weil echt unpraktisch, besonders bei Parkplätzen! Würde ich mir niemals kaufen.

paulrandig
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reschal

Ich verstehe das auch nicht. Seit mehr als einem halben Jahrhundert taucht diese Idee immer wieder auf und wird genau so oft wieder verworfen. Es brauchen nur einmal auf derselben Seite zwei Personen bei beengten Platzverhältnissen auszusteigen versuchen, dann erkennt sogar der hippste Designer, dass da was überhaupt nicht geht.

Carlo62
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Na ja,

man muss halt sequentiell aussteigen.