Elektro-FlaggschiffMit dem EQS stromert Mercedes in die Luxusklasse

Ein Auto der Superlative: Mercedes stellt mit dem EQS die elektrische S-Klasse vor.

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Der neue Mercedes EQS © Daimler AG
 

Die S-Klasse – sie ist bei den Stuttgartern quasi die Spezialität des Hauses. Ganz egal, wer sich dem Mercedes in der Oberklasse als Konkurrent stellte, den Rang als die Luxuslimousine dieser Welt hat ihm niemand abgelaufen.

Und jetzt wird die S-Klasse auch noch vollelektrisch. Der EQS ist das erste Modell, das die neue Elektroarchitektur der Stuttgarter ausführt, folgen werden die Business-Limousine EQE als elektrischer Ableger der E-Klasse und die beiden SUV EQS und EQE, also die Elektrovarianten von GLS und GLE.

Modellvorstellung: Mercedes EQS

Der Mercedes EQS ist das erste Modell, das die neue Elektroarchitektur der Stuttgarter ausführt, folgen werden die Business-Limousine EQE als elektrischer Ableger der E-Klasse und die beiden SUV EQS und EQE, also die Elektrovarianten von GLS und GLE.

Daimler AG

Und nein, eine S-Klasse war nie ein Auto, das mit Superlativen gespart hat: So ist der EQS mit einem cw-Wert von 0,20 das aerodynamischste Serienauto der Welt.

Daimler AG

Das Flaggschiff mit seinen rund 2,5 Tonnen Gewicht streckt sich auf eine mehr als stattliche Länge von 5,2 Metern (Breite: 1,9 m, Höhe: 1,5 m).

Daimler AG

Je nach Ausstattung sind bis zu 350 Sensoren an Bord. Die Scheinwerfertechnologie namens „Digital Light“ projiziert Hilfsmarkierungen oder Warnsymbolen auf die Fahrbahn.

Daimler AG

Zwei Varianten des EQS gibt es zum Einstand: Da wäre der EQS 450+ mit Heckantrieb und einer Maximalleistung von 245 kW (333 PS) und einem Drehmoment von bis zu 587 Newtonmetern.

Daimler AG

Der Allradler EQS 580 mobilisiert 385 kW (523 PS) und 855 Newtonmeter. Eine Performance-Version mit bis zu 560 kW (761 PS) ist in der Pipeline. Serienmäßig ist bei allen die Hinterachslenkung.

Daimler AG

Der 107,8-kWh-Akku soll Reichweite von bis zu 770 Kilometern möglich machen.

Daimler AG

Mit bis zu 200 kW lässt sich die Batterie an Schnellladestationen mit Gleichstrom laden. Zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen werden mit dem Onboard-Lader bis zu 22 kW mit Wechselstrom gezuzelt.

Daimler AG

Dagegen ist Teslas Bildschirm ein Mini-Tablet: Daimler hat für seinen neuen Elektroluxusliner einen Hyperscreen entworfen, der sich über die volle Breite von 1,40 Metern schwingt. Mehrere Displays gehen unter einem Glaspanel scheinbar nahtlos ineinander. Der Nutzer muss aber letztlich weder durch Untermenüs scrollen noch Sprachbefehle geben, das Auto lernt ihn durch seine Software quasi zu verstehen.

Daimler AG

Der Beifahrer erhält seinen eigenen Anzeige- und Bedienbereich in Form eines 12,3 Zoll großen OLED-Displays – nicht einsehbar für den Fahrer. Auf dem neuesten Stand halten sich die Systeme durch Over-the-Air-Updates.

Daimler AG
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Und nein, eine S-Klasse war nie ein Auto, das mit Superlativen gespart hat: So ist der EQS mit einem cw-Wert von 0,20 das aerodynamischste Serienauto der Welt. Das Flaggschiff mit seinen rund 2,5 Tonnen Gewicht streckt sich auf eine mehr als stattliche Länge von 5,2 Metern (Breite: 1,9 m, Höhe: 1,5 m). Je nach Ausstattung sind bis zu 350 Sensoren an Bord. Die Scheinwerfertechnologie namens „Digital Light“ projiziert Hilfsmarkierungen oder Warnsymbolen auf die Fahrbahn. Nicht schlecht.

Zwei Varianten des EQS gibt es zum Einstand: Da wären der EQS 450+ mit Heckantrieb und einer Maximalleistung von 245 kW (333 PS) und einem Drehmoment von bis zu 587 Newtonmetern und der Allradler EQS 580, der 385 kW (523 PS) und 855 Newtonmeter mobilisiert. Eine Performance-Version mit bis zu 560 kW (761 PS) ist in der Pipeline. Serienmäßig ist bei allen die Hinterachslenkung.

Modellvorstellung: Mercedes EQA

Ursprünglich hatte Mercedes mit den EQA als Showcar als elektrischen Ableger der A-Klasse gedacht. Jetzt steht die Serienversion eine Etage höher gelegt im Format des Kompakt-SUV GLA vor uns.

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Nein, es verwundert nicht, dass die Stuttgarter ihren neuen Stromer dann doch lieber im Boom-Segment positionieren. Und technisch teilen sie sich so oder so die gleiche Basis, die Plattform namens MFA2.

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Mit einer Länge von 4,46 Metern überragt das Strom-SUV den GLA nur minimal, auch bei Breite und Höhe EQA (1,83/1,62 m) schenken sich die beiden nichts.

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Wegen des Batteriepaktes bleibt der Elektroableger beim Kofferraumvolumen mit einem Minus von 85 Litern allerdings deutlich zurück: Ohne die Rückbank umzulegen, passen gerade einmal 340 Liter hinein.

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Dafür bringt der kompakte Stromer ein Gewicht von 2,04 Tonnen auf die Waage.

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Aber der Alltagsnutzen alleine wird es wohl nicht sein, weshalb man einen EQA anpeilt: Mit dem geschlossenen, schwarzen „Kühlergrill“ mit dem zentralen Stern und dem durchgehenden Leuchtenband zitiert er seinen großen Bruder, das Mittelklasse-SUV EQC.

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Die erste Version, die man bestellen kann, ist das Einstiegsmodell EQA 250 mit einer maximalen Leistung von 140 kW (190 PS), einem Lithium-Ionen-Akku mit einem Energieinhalt von 66,5 kWh als tragendes Element im Unterboden, einer Reichweite von bis zu 426 Kilometern und Frontantrieb.

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Folgen werden zum einen Varianten mit Allrad und Leistungen jenseits der 200 kW. Zum anderen eine Version mit über 500 Kilometern Reichweite.

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Im Innenraum leuchtet einem das Infotainmentsystem über den Panoramabildschirm entgegen.

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Das Ladenetz hat die serienmäßige Navigation im Kopf und kalkuliert unter Berücksichtigung von Ladestopps, Topografie und Wetter den schnellsten Weg ans Ziel.

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Der 107,8-kWh-Akku soll Reichweite von bis zu 770 Kilometern möglich machen. Mit bis zu 200 kW lässt sich die Batterie an Schnellladestationen mit Gleichstrom laden. Zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen werden mit dem Onboard-Lader bis zu 22 kW mit Wechselstrom gezuzelt.

Dagegen ist Teslas Bildschirm ein Mini-Tablet: Daimler hat für seinen neuen Elektroluxusliner einen Hyperscreen entworfen, der sich über die volle Breite des Armaturenbretts von 1,40 Metern schwingt. Mehrere Displays gehen unter einem Glaspanel scheinbar nahtlos ineinander über.

Der Nutzer muss aber letztlich weder durch Untermenüs scrollen noch Sprachbefehle geben, das Auto lernt ihn durch seine Software quasi zu verstehen. Der Beifahrer erhält seinen eigenen Anzeige- und Bedienbereich in Form eines 12,3 Zoll großen OLED-Displays – nicht einsehbar für den Fahrer. Auf dem neuesten Stand halten sich die Systeme durch Over-the-Air-Updates.

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Danke für Ihr Verständnis.

duesentrieb1
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Und wieviel...

.... kostet die unsinnige S-Klasse, wohl nur für Multi-Millionäre erschwinglich. Wozu dieser Test überhaupt? Diese scheinheilige E-Mobilität, nein danke! Reichweite SOLL 700 km betragen. Wer's glaubt......

scionescio
13
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Dahat Daimler wieder einmal gezeigt, wo aktuell die Kompetenz im Fahrzeugbau liegt ...

... dagegen ist Tesla technologisch ungefäht auf dem Stand eines VW Käfers verglichen mit einem Golf - und beim Qualitätsunterschied gibt es gar keinen passenden Vergleich, weil Tesla da einfach unterirdisch ist!

franki20
6
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Anscheinend ist Tesla mittlerweile die Benchmark an der sich alle messen.

Nicht schlecht für einen Neuling im Automobilbau.

scionescio
6
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@franzerl: aber nur anscheinend- und das auch nur in den Augen der naiven Fanboys....

... Tesla ist nur Spitze beim irreführenden Marketing für naive Angeber - technisch gibt es schon lange nichts mehr, was die anderen nicht deutlich besser und preiswerter machen... was die Qualität und Sicherheit betrifft, ist Tesla noch immer weit abgeschlagen.

franki20
1
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Warum ziehst du dann bei jedem Autoartikel den Vergleich zu Tesla heran?

Vergleiche doch lieber mit besten Herstellern.

Ratte
8
7
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Das dürfen Sie so nicht sagen...

Tesla ist das Werk eines Heiligen, der allein in der Lage ist, den drohenden Klimatod der Erde aufzuhalten. Na ja, die fff- Kinderlein und die grünen Technikversteher werden ihm ein wenig helfen müssen, aber im großen und ganzen wäre die Welt ohne Tesla bereits öd und leer...