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Weltpremiere Mitte JuniErster Blick auf den neuen VW T7

VW hat die ersten Details zum neuen VW Bus verraten - und das Gesicht des T7 gezeigt, der im Herbst auf den Markt kommen soll.

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In Wahrheit ist die aktuelle und vermeintlich sechste Generation des VW Bus gar keine. Vielmehr ist der T6 eine Weiterentwicklung des T5, was Verkaufszahlen und Beliebtheit des Tausendsassas aus Hannover keinen Abbruch tut.

Ganz anders bei der nächsten Auflage T7, die Mitte Juni seine Weltpremiere feiert und noch 2021 auf den Markt kommen soll. Der soll auf einer gänzlich neuen Plattform aus dem modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns stehen und deutlich in Richtung Pkw abbiegen. Das unterstreicht das erste Teaserbild, das Volkswagen veröffentlicht hat, auf dem man das durchgehende Leuchtenband an der Front erkennt, wie es auch die achte Generation des Golf trägt.

Über die ganze Front zieht sich eine Lichtleiste Foto © VOLKSWAGEN

In der neuen Generation des Multivan wird es keinen klassischen Schaltknauf mehr geben: Damit der Durchstieg zwischen den Vordersitzen nach hinten größer wird, ersetzt ein kleiner Schalter rechts neben dem Lenkrad den bisherigen Hebel. Er ist in das Armaturenbrett integriert und auf einer Ebene mit dem 10 Zoll großen Display des Infotainmentsystems. Die Schaltsignale werden auf Tastendruck elektrisch an die Schaltbox übertragen an das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe übertragen.

Und ja, auch der gute alte Handbremshebel ist Geschichte: Die Parkbremse wird fortan elektronisch per Taste respektive automatisch betätigt. Positiv auf den Platz wird sich auch der längere Radstand auswirken, zudem wird der neue Multivan breiter, aber etwas flacher.

Der Multivan bekommt ein neues Sitzkonzept Foto © VOLKSWAGEN

Vollmundig betonen die Mannen die Hannover, dass der neue Multivan das variabelste Sitzsystem der Geschichte der Baureihe haben soll: Fortan gibt es nur noch Einzelsitze – die durchgängige Rückbank in der dritten Sitzreihe wurde abgeschafft. Und die fallen in Reihe zwei und drei künftig deutlich leichter aus, was einem beim Verschieben und Ausbauen zugutekommt, wenn man den Laderaum anderweitig braucht.

Das Schienensystem ist jetzt vom Fond bis zur zweiten Sitzreihe durchgängig. Der Tisch, den Multivans traditionell seit 1985 an Bord haben, kann damit überall angedockt werden.

Detroit Motor Show: VW I.D. Buzz

Der I.D. Buzz orientiert sich optisch am Kult-Bus der 1950er-Jahre, ist aber ein reiner Stromer.

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Mit seinen 3,3 Metern Radstand bietet er im Inneren jede Menge Platz: 660 bis 4600 Liter Laderaum stehen auf dem Programm.

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Für einen brauchbaren Wendekreis soll eine  Hinterachslenkung des Allradlers sorgen.

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Der Buzz ist 4,94 Meter lang, misst in der Breite 1,98 und in der Höhe 1,96 Meter.

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Die Elektromotoren – einer an der Vorder-, einer an der Hinterachse – sollen gemeinsam maximal 374 PS leisten, bei der Reichweite sprechen die Wolfsburger von 600 Kilometern nach dem NEFZ.

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Die 111-kWh-Lithium-Ionen-Akkus benötigen angeblich keine 30 Minuten, um bei einer Ladeleistung von 150 kW einen Ladestand von 80 Prozent zu erreichen.

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Die Höchstgeschwindigkeit des Buzz ist auf 160 km/h limitiert.

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Ab 2025 hält es Volkswagen für realistisch, dass der Bus der Zukunft vollautomatisch fahren kann: Ein leichter Druck auf das VW-Logo und das elektrisch versenkbare Lenkrad verschwindet im Cockpit.

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Während der Fahrer entspannt, erkennen Laserscanner, Ultraschall- und Radarsensoren sowie Kameras andere Verkehrsteilnehmer und das Umfeld.

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Von einem Marktstart ab 2022 ist beim Buzz die Rede.

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Der Einsatz der Konzernplattform, wird sich in Elektrifizierungen niederschlagen: jedenfalls als Mild-Hybrid, aber auch ein Plug-in-Hybrid soll in der Pipeline sein. Dafür tippen wir auf den Antriebstrang aus dem Golf GTE (245 PS, 60 km elektrische Reichweite). Dem Vernehmen nach wird es aber keinen vollelektrischen VW Bus geben: Diese Rolle soll der ID Buzz, dessen Marktstart für 2022 angepeilt ist, übernehmen.

Der aufmerksame Leser wird sich diese Fragen schon gestellt haben: Was wird aus den Nutzfahrzeugversionen? Die werden ja wohl nicht auf einer Pkw-Plattform stehen? Nein, das werden sie wohl nicht: Vielmehr werden Kastenwagen und Pritsche des T6.1 weiterhin gebaut.

Kommentare (4)
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Carlo62
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Die 111 kWh Batterie benötigt keine halbe Stunde...

...um bei einer Ladeleistung von 150 kW auf 80% geladen zu werden.
Da hat ja VW ein technisches Wunderwerk vollbracht, wenn man mit weniger als 75 kWh (0,5h x 150 kW) aus dem Netz 88,8 kWh in die Batterie bekommt. Wahrscheinlich ist da ein Fluxkompensator verbaut. (Achtung Ironie!)

styrianprawda
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@Carlo

Wie sollen sonst die Batteriefreaks zu Jubelschreien gebracht werden? ;-)

Mezgolits
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7 / 11 Die 111-kWh-Lithium-Ionen-Akkus benötigen angeblich ...

Vielen Dank - ich meine: ... über 800 Kilogramm Abzug von der Nutzlast ...

notokey
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nur keine Panik....

.... die Nutzlast wurde auch im gleichen Maß erhöht.
Mit dem richtigen Führerschein darf man das Gefährt dann auch fahren.
Alles kein Problem =))