Bis 1. Mai 2022NoVA-Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge wird verlängert

Wegen langer Lieferzeiten für Fahrzeuge sollen jene, die vor der Erhöhung der NoVA noch rasch gekauft haben, nicht mehr bezahlen müssen.

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© Maksym Yemelyanov/stock.adobe.com
 

Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) ist mit 1. Juli erhöht worden. Eine Übergangsfrist für Nutzfahrzeuge war zunächst bis 1. November geplant, soll nun aber bis 1. Mai 2022 verlängert werden. Grund dafür ist, dass die Fahrzeuglieferungen derzeit aufgrund des Chipmangels besonders lange dauern. Da sie Nutzfahrzeuge nach Ende der Übergangsfrist teurer werden, haben viele Unternehmer zudem noch welche bestellt, um die Übergangsfrist zu nutzen.

ÖVP und Grüne planen nun einen entsprechenden Initiativantrag im Finanzausschuss am 3. November. Dieser kann dann am 19. November im Plenum des Nationalrats fixiert werden. Die Verlängerung der Übergangsfrist tritt nach dem Beschluss rückwirkend in Kraft, bestätigten ÖVP und Grüne auf APA-Anfrage am Montag. Der Kaufvertrag muss freilich rechtzeitig - vor Inkrafttreten der NoVA-Erhöhung - abgeschlossen worden sein.

Jänner bis Dezember 2021: Top 20 Neuwagen

Platz 20: Mini

Mit 2574 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,1 Prozent kämpft sich der Mini, den es auch vollelektrisch gibt, auf den 20. Platz. Das macht ein Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

MINI

Platz 19: BMW X1

Auf Platz 19 landet der BMW X1 mit einem Minus von 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: 2755 Stück wurden verkauft, damit hält er einen Marktanteil von 1,1 Prozent.

BMW

Platz 18: BMW X3

2765 verkaufte Stück bedeuten für den BMW X3 ein Plus  von 20,5 Prozent, einen Marktanteil von 1,2 Prozent und den 18. Platz in der Zulassungsstatistik.

BMW

Platz 17: VW Tiguan

Der VW Tiguan hat mit einem Minus von 20,5 Prozent den 17. Platz geholt. Die Bilanz: 2859 Stück und ein Marktanteil von 1,2 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 16: VW ID.3

Auf Platz 16 fährt der VW ID.3. 2901 Stück wurden verkauft, sein Marktanteil liegt bei 1,2 Prozent. Das ist ein Plus von 73,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

VOLKSWAGEN

Platz 15: Skoda Karoq

Platz 15 gehört dem Skoda Karoq, der heuer bislang 2906  Kunden fand und damit einen Marktanteil von 1,2 Prozent kassiert. Damit liegt er im Vergleich zum Vorjahr bei einem Minus von 8,2 Prozent.

SKODA

Platz 14: Seat Leon

Der Seat Leon landet mit einem Plus von 1,8 Prozent auf dem 14. Platz. Das entspricht 3005 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,3 Prozent.

SEAT

Platz 13: Seat Arona

Platz 13 geht an den Seat Arona: Er holt sich 3087 Verkäufe, einen Marktanteil von 1,3 Prozent und ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 12,8 Prozent.

SEAT

Platz 12: Hyundai Tucson

Mit einem Plus von 8,4 Prozent holt sich der Hyundai Tucson den 12. Platz. 3408 Stück wurden verkauft, der Marktanteil liegt bei 1,4 Prozent.

HYUNDAI

Platz 11: VW T-Cross

Der VW T-Cross hat mit 3426 Stück den elften Platz und 1,4 Prozent Marktanteil erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 14,4 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 10: Tesla Model 3

Auf den zehnten Rang schafft es das Model 3 von Tesla mit 3534 Stück und 1,5 Prozent Marktanteil. Das ist ein Plus von 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

TESLA

Platz 9: Dacia Sandero

Dacias neuer Kleinwagen Sandero fährt den neunten Rang ein. 3649 verkaufte Stück machen 1,5 Prozent Marktanteil und ein Plus von 40,8 Prozent aus.

DACIA

Platz 8: Seat Ibiza

Der Seat Ibiza ergattert den achten Platz. Vom Spanier wurden heuer bisher 3667 Stück abgesetzt. Marktanteil: 1,5 Prozent bei einem Plus von 22,6 Prozent.

SEAT

Platz 7: VW Polo

Der VW Polo landet auf Platz 7: 3890 Kunden haben sich heuer bisher für den Wolfsburger entschieden. Das macht einen Marktanteil von 1,6 Prozent und ein Minus von 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

VOLKSWAGEN

Platz 6: Skoda Fabia

Ein Minus von 26,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kassiert der Skoda Fabia. Mit 3917 verkauften Stück landet er auf Platz 6 mit einem Marktanteil von 1,6 Prozent.

ŠKODA

Platz 5: VW Bus

Auf Platz 5 parkt der VW Bus: Mit 4281 Stück fährt er einen Marktanteil von 1,8 und ein Plus von 15,4 Prozent ein.

VOLKSWAGEN

Platz 4: VW T-Roc

4349 VW T-Roc wurden heuer bereits verkauft. Das macht 1,8 Prozent Marktanteil, ein Plus von 3,6 Prozent und den vierten Platz in der Zulassungsstatistik.

VOLKSWAGEN

Platz 3: VW Golf

Der VW Golf hat seinen angestammten Spitzenplatz verloren und fällt auf Rang 3 zurück: Mit 4816 verkauften Stück hält er einen Marktanteil von 2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 30,9 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 2: Skoda Octavia

2020 war er das meistverkaufte Auto Österreichs - 2021 ist  der Skoda Octavia auf Platz 2 zurückgefallen. 6233 neue Besitzer hat der Bestseller letztes Jahr gefunden, das macht 2,6 Prozent Marktanteil und ein Minus von 21,8 Prozent.

SKODA

Platz 1: Fiat 500

Paukenschlag an der Spitze: Platz 1 geht 2021 an die Fiat-500-Familie: Vom Kleinwagen 500, der neuen elektrischen Variante, dem SUV 500X und dem Van 500L wurden heuer bisher 6477 Stück abgesetzt. Das entspricht einem Plus von 25,6 und einem Marktanteil von 2,7 Prozent.

FIAT
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Zuerst über die Pläne berichtet hatte "autoundwirtschaft.at". "Bis Mitte Oktober hat es nicht so ausgesehen, als würden wir hier bei der Bundesregierung Gehör finden", zitierte das Fachmedium den Geschäftsführer beim Arbeitskreis der Automobilimporteure, Christian Pesau. Nun habe man aber offenbar Gehör gefunden.

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Danke für Ihr Verständnis.

fwf
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Abschaffen

Für Nutzfahrzeige eine Normverbrauchsabgabe überhaupt anzudenken, ist absoluter Schwachsinn. Wird diese vielleicht auch noch für Traktoren und Bagger eingführt ?? Der Unternehmer wälzt die Kosten ja eh auf den Konsumenten ab. Eine reine Quelle für weitere Inflation.

stprei
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Signal

Ich bin nicht sicher ob das ein gutes Signal ist. Für Private gibt es das nämlich nicht, die zahlen mehr und werden bei E-Autos schlechter gefördert. Und absetzen können sie es auch nicht.

Carlo62
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Für „Private“…

…wurde auch die NOVA nicht derart stark erhöht. Die höheren Kosten für Firmenfahrzeuge werden letzten Endes auch wieder die Konsumenten bezahlen.