Dossier Bauen & Wohnen Wettbewerb

Das Einfamilienhaus ist in der Architektur zum Teil verpönt. Ein Wettbewerb holt die besten vor den Vorhang. In Zukunft könnten sie sogar ein Vorbild für andere Bauten sein. Eine Kurzvorstellung der österreichischen und steirischen Beiträge.

Aus drei mach eins

Auf einem parkähnlichen Hanggrundstück mit großartiger Aussicht drapierte das Architekturbüro Feyferlik/Fritzer (Graz) drei sich nicht berührende Gebäudeteile, die zu- sammen ein wohlproportioniertes Ganzes ergeben. Un- gewöhnlich: Gedeckte Freiflächen und Stege verbinden den Wohnraum der fünfköpfigen Familie.

Callwey-Verlag

Gehäuse für Geborgenheit

Wenn man weiß, dass der Bauherr ein Grafikbüro hat, ließe sich das Fassadengewebe aus Tannenholzleisten durchaus als Indiz für den Auftraggeber lesen. Überraschende Richtungsänderungen machen die Erschließung bis unter das Dach zu einer Exkursion der Innenräume. Die Innauer Matt Architekten (Bezau) erhielten dafür einen Anerkennungspreis.

Callwey-Verlag

Die Teichstelze

Das für zwei Personen gebaute kleine Haus balanciert auf Stützen, ohne die Geländekontur zu verändern. Über einen Steg, der sich vor dem Wohnraum zu einem Freisitz erweitert, erreicht man den Schwimmteich. Unter dem aufgeständerten Bau ist genügend Platz – von Brennholz bis zum Autoabstellen. Geplant von den Hammerschmid, Pachl, Seebacher-Architekten.

Callwey-Verlag

Durchsichtiges Motiv

Wie baut man in einer beengten, schwer zugänglichen Kleingartensiedlung ein Wohnhaus? Die Hope Architekten (Wien) haben es mit ihrem Leichtbau aus weitgehend vor- gefertigten Teilen vorgemacht und sich für ihre gläserne, dreigeschoßige„Wohnstellage“ eine lobende Erwähnung der Jury eingeholt.

Callwey-Verlag
1/4

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

IUNRZQRCN36FBG97
0
0
Lesenswert?

Hoppe Architekten

Liebe Redaktion, in dieser Darstellung sind einige Dinge nicht richtig wiedergegeben. 1) Der Name des Architektenbüros lautet HOPPE Architekten (www.hoppe.at) 2) Es ist kein Stelagenbau 3) Es handelt sich nicht um Fertigteile sondern individuell gefertigte Elemente, da es sich um einen architektonischen (sic!) Entwurf handelt. Wäre Ihnen dankbar, wenn Sie den Namen des Architekten Büros korrigieren könnten. Danke.