Steirischer Industrieller"Ich empfehle Biodiesel, auch wenn er nicht sexy ist"

Der Grambacher Bioenergie-Spezialist BDI steht vor einem weiteren Großauftrag in Europa. Das Aus für Verbrennungsmotoren hält Firmengründer Helmut Gößler für den falschen Weg. "Für die Wende brauchen wir den gesamten Energiemix."

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Biodiesel production is the process of producing the biofuel, biodiesel, in laboratory
In 25 Jahren steckte die BDI 50 Millionen Euro in die Forschung. © (c) chokniti - stock.adobe.com
 

Die steirische BDI in Raaba-Grambach, führendes Unternehmen der Biodiesel-Industrie, wächst. Nicht nur räumlich am Hauptsitz, der um 2400 Quadratmeter erweitert wird (wovon auch andere Unternehmen profitieren), sondern personell.

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kritik53
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Biodiesel

Allein der Mehrverbrauch von Biodiesel gegenüber B Null Diesel führt zu einem größeren Schadstoffausstoß.. Von der Motorbelastung und den dadurch anfallenden Sondermüll (Filter, kaputte Einspritzpumpen usw.) wollen wir anscheinend nicht reden, weil das die Bilanz des Bio Diesel noch weiter verschlechtert.

Michaela
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Das ist das Zeug

welches meinen Turbolader verklebt hat.
Der Mechaniker weiß wovon er spricht.

fwf
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Mal probieren

Einen Dieselmotor mit Biodiesel ein paar Monate ausser Dienst stellen, möglichst über die kalte Jahreszeit und ihn dann wieder zu starten probieren. Viel Vergnügen !

petera
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Und wo kommt dieser Biodiesel her?

Von heimischen Äckern, wo die Ernte für Treibstoff verwendet wird, statt für Nahrungsmittel. Das führt zur Verknappung von Lebensmitteln und höheren Preisen bzw. Import. Biogasanlagen produzieren zig Tonnen Dünger, die mit riesigen Traktoren wieder auf die Felder ausgebracht wird und das Grundwasser und die Flüsse verschmutzt.

Alternativ importieren wir Biodiesel aus Gegenden wo noch weniger auf die Umwelt geachtet wird und zusätzlich viel CO2 durch den Transport entsteht.

Usw usf.

Biodiesel für große Mengen funktioniert nicht. Für Nischenbeteiche mag es eine Übergangslösung mit den oben erwähnten Nachteilen sein.

bam313
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Ich hatte für diese Firma kurz gearbeitet.

Alles Augenauswischerei.
Aus Altspeiseöl oder Abfallprodukten (z.B. Hühnermist oder In Göss Brauereiabfälle) wir nicht Motorentauglicher Biodiesel hergestellt.
Dafür ist der Energieeintrag genauso hoch, wie der Output.
In der Abfallwirtschaft brauchbar, aber sonst der reine Flopp.
Wirkungsgrade jenseits von Gut in Böse.
Diesbezüglich sind Müllverbrennungskessel noch wesentlich besser.
Mich wundert es nicht, dass dort niemand arbeiten will.
Und die Arbeitnehmer fahren dort mit ihren "normalen" PKWs hin, weil sie gar keine andere Möglichkeiten haben.
Und der Biodiesel kann im KFZ-Motor gar nicht verwendet werden.
Einer der größten Betrug in heutigen Zeiten.
Aber sie geilen sich auf.
Nicht einmal Biogas, welches man verbrennen kann und einer Turbine zuführt, macht Sinn.
Verarsche zum Quadrat.

20cd6a6c53f5601c98b09413bdfadde6
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Kann nur zustimmen!

.

gumag26
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Sinnerfassend lesen

Ich empfehle, den Text vorher zu lesen und erst dann zu kritisieren: „Mit dem sogenannten Repcat-Verfahren können alte tierische Fette und stark verschmutzte Fette zu Biodiesel und Glycerin verarbeitet werden, anstatt sie zu deponieren oder zu verbrennen.“
Die Anlagen der BDI brauchen keine „extra angebauten Lebensmittel“ zur Biodieselerzeugung!!! Das ist ja das Besondere…

20cd6a6c53f5601c98b09413bdfadde6
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Was passiert mit

dem Schmutz des verschmutzten Fetts? Wie klimaneutral sieht es a) mit dem Tierfett und b) mit der Herstellung des Ethanols, Bestandteil zur Biodieselproduktion, aus? Was passiert mit dem überschüssig produzierten Glycerin?