Intersport und Sport 2000Einbruch am Skimarkt, aber E-Bikes "retten" den Sporthandel

Der anhaltende Verkaufsboom bei E-Bikes hat die coronabedingten Umsatzeinbrüche am Skimarkt kompensiert. Jetzt blickt man „positiv, aber gespannt“ Richtung Winter.

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© (c) Alexander Danner
 

"Wir hätten zehn bis 15 Prozent mehr Fahrräder verkaufen können.“ Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von Intersport Österreich, blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die letzten Monate zurück. Denn auch wenn noch mehr möglich gewesen wäre und die Geschäfte nie leer waren: Der anhaltende Boom hat auch so zu 60.000 verkauften Fahrrädern geführt, zwei Drittel davon E-Bikes. Diese Konsumbegeisterung fürs Zweirad hat Intersport wohl das (mit September zu Ende gehende) Geschäftsjahr „gerettet“. Denn während der Fahrradverkauf insgesamt mit plus 19 Prozent und E-Bikes im Speziellen gar mit plus 32 Prozent sowie das Outdoor- (plus 25 Prozent) und Laufsegment (plus 21 Prozent) die Umsätze in die Höhe trieben, gab es am Skimarkt massive Einbrüche aufgrund der Corona-Beschränkungen. In Westösterreich fiel die Skisaison ja völlig aus.

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