Shorts startet in Österreich Wie YouTube jetzt TikTok Konkurrenz machen will

Maximal 60 Sekunden Abspieldauer, Hochformat, Filter, Musik: YouTube startet mit dem Dienst "Shorts" ab Mittwoch auch in Österreich durch.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
YouTube startet mit Shorts jetzt auch in Österreich
YouTube startet mit Shorts jetzt auch in Österreich © Google
 

YouTube startet diese Woche einen neuen Kurzvideodienst in Österreich: YouTube Shorts soll ab Mittwoch in einer Beta-Version verfügbar sein, hieß es am Montag in einer Ankündigung. Das Angebot zielt wohl auch auf Nutzerinnen und Nutzer der bei vor allem jungen Menschen beliebten Videoapp TikTok ab. Mit YouTube Shorts sollen auf einfache Weise bis zu 60-sekündige Videos erstellt und geteilt werden können.

Erstmals wurde YouTube Shorts vergangenen September präsentiert, wobei anfangs rund zwei Dutzend Länder als Markt ausgewählt wurden. Nun werde der Dienst in mehr als 100 Ländern verfügbar sein. Der Shorts-Player verzeichnete laut offiziellen Angaben bis heute weltweit 6,5 Milliarden tägliche Aufrufe. Eine zusätzliche App ist dafür nicht nötig, stattdessen wird das Angebot in die bestehende YouTube-Plattform integriert und dort mit einer eigenen Kennzeichnung beziehungsweise Menüauswahl präsentiert.

Neben dem Erstellen der Videos direkt in der YouTube-App - hier sind Gestaltungsmöglichkeiten wie das Hinzufügen von auf YouTube verfügbarer Musik, Integration von Text oder Änderungen der Geschwindigkeit -, können diese auch wie bisher auf die Plattform hochgeladen werden. Voraussetzung dafür ist neben der maximalen Dauer von 60 Sekunden ein Hochformat, zielt die Anwendung doch primär auf Smartphone-User ab.

YouTube will den Usern dabei auch finanziell unter die Arme greifen. Einerseits arbeite man an Monetarisierungsoptionen, um "die nächste Generation mobiler Creators mit Shorts zu unterstützen". Andererseits ist ein Shorts Fund in der Höhe von 100 Millionen Dollar geplant, der bis 2022 verteilt werden soll. Ein konkretes Startdatum oder teilnahmeberechtigte Länder dafür gibt es aktuell noch nicht.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.