Kleine-Salon"Mr. Runtastic" Florian Gschwandtner begeisterte Zuschauer

Runtastic-Mitgründer Florian Gschwandtner sprach am Montag im Kleine-Zeitung-Salon über seinen Weg zum Erfolg und gab Tipps.

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Florian Gschwandtner Runtastic - Livestream Schleppe Klagenfurt November 2018
Florian Gschwandtner bei der Buchpräsentation Montagabend in der Schleppe Eventhalle © KLZ/Markus Traussnig
 

"So läuft Start-Up": In seiner Biografie verrät "Mister Runtastic" Florian Gschwandtner, wie er sich zu Höchstleistungen motiviert und sich selbst treu bleibt. Auf Einladung der Firma Symvaro, der Antenne Kärnten und der Kleinen Zeitung hat er sein Buch Montagabend in der Schleppe Eventhalle in Klagenfurt präsentiert und auf die Fragen von Kleine Zeitung-Redakteur Uwe Sommersguter und Antenne-Moderatorin Eva Nowak geantwortet.

Rund 250 Interessierte waren gekommen, um sich im Kleine Zeitung Salon Tipps zu holen, die zum Erfolg führen, und im Anschluss an die Veranstaltung ein Autogramm von Gschwandtner. "Start-up zu sein heißt, Ängste zu überwinden, und den nächsten Schritt zu gehen, egal was die anderen sagen", erklärte Symvaro-Chef Rudolf Ball bei der Begrüßung. Gschwandtner hat das geschafft.

Jetzt nimmt sich der Mitgründer und Geschäftsführer der Fitness-App Runtastic, die vor drei Jahren von der Adidas-Gruppe übernommen wurde, eine Auszeit. "Der einzige Plan für die nächste Zeit ist keinen zu haben", erklärte Gschwandtner in Klagenfurt. Seine Tipps für Gründer: "Am Anfang ist es wichtig, das richtige Gründerteam zu haben. Und: "Nicht Österreich, sondern die Welt ist der Markt. Die Chancen sind überall. In der digitalen Welt können wir größer denken."

Gschwandtner ist außerdem überzeugt davon, dass "Software die Welt verändern wird". Weshalb im Software-Bereich in Österreich noch mehr Fachkräfte gebraucht würden. Was die Mitarbeiter anbelangt, ist er ein "Verfechter von Stärken stärken und nicht Schwächen auf Mittelmaß bringen". Als Chef gehe es auch nicht darum, beliebt zu sein.

Gschwandtner stellte im Gespräch mit Sommersguter und Nowak aber auch klar, dass "wenn die Motivation Geld verdienen ist, ein Start-up der falsche Weg ist". Er sei auf seinem Weg sehr häufig mit einem "Nein" konfrontiert gewesen. "Aber jedes Nein war irgendwo eine Motivation. Ich habe immer daran geglaubt, auch wenn es keine gerade Linie war."

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